Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Netflix will mehr Serien produzieren

Reaktion auf Youtube? Netflix will mehr Serien produzieren

Die gute alte Videothek hat ihre besten Tage längst hinter sich. Legale Streaming-Plattformen im Netz, wie Netflix und Amazon Prime boomen. Nun legt der Marktführer nach: Netflix will im Jahr 2016 den Anteil der eigenproduzierten Serien verdoppeln. Auch Youtube drängt in den lukrativen Markt.

Voriger Artikel
Bye Bye, Facebook!
Nächster Artikel
So lacht das Netz über das Kardashian-Baby

Das Streaming von Filmen ist in den vergangenen Jahren förmlich explodiert: Netflix ist dabei klarer Marktführer in den USA.

Quelle: dpa

New York. Der US-Streamingdienst Netflix will seine Eigenproduktionen im kommenden Jahr verdoppeln. Dieses Jahr habe Netflix 16 eigene Serien produziert, 2016 werde diese Zahl auf 31 steigen, teilte das Unternehmen auf einer Analystenkonferenz am Montag mit. Die Eigenproduktionen und die Expansion in immer mehr Länder sind die großen Kostenblöcke bei Netflix - ziehen aber auch immer mehr Abonnenten weltweit an.

Netflix ist bereits in mehr als 50 Ländern zu empfangen - Ende 2016 will das Unternehmen in allen Ländern der Welt präsent sein. Die Zahl der Nutzer im Quartal von Juli bis September lag bei mehr als 69 Millionen.

Reaktion von Youtube?

Laut dem Branchendienst Sandvine aus Kanada ist Netflix in Nordamerika der mit Abstand meistgeschaute Streamingdienst. Netflix hat demnach einen Anteil von 37 Prozent am Datenverkehr fester Internetanschlüsse in der abendlichen Primetime. YouTube kommt laut Sandvine auf 17,9 Prozent, Amazon Video auf 3,1 Prozent.

Dem Branchendienst zufolge ist das Streaming von Filmen und Musik in den vergangenen fünf Jahren förmlich explodiert: In Nordamerika hat das Streaming in der Primetime am Abend einen Anteil von 70 Prozent am Internet-Datenverkehr, vor fünf Jahren waren es weniger als 35 Prozent.

Abo-Angebot Red gestartet

YouTube erwägt nun eine Reaktion auf den Trend: Googles Videoplattform denkt laut einem Zeitungsbericht darüber nach, Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Video stärker direkte Konkurrenz zu machen. YouTube-Manager hätten mit Inhalte-Produzenten aus Hollywood über den Erwerb neuer Lizenzrechte gesprochen, schrieb die Zeitung vor wenigen Tagen unter Berufung auf informierte Personen.

YouTube hatte vor kurzem zunächst in die USA das Abo-Angebot Red gestartet, bei dem man Videos und Musik werbefrei für knapp zehn Dollar im Monat bekommt. Verhandlungen über neue Inhalte könnten ein Versuch sein, das Modell attraktiver zu machen. Dem Bericht zufolge sei noch unklar, ob YouTube Filme oder TV-Serien im Visier habe. Der Dienst ist die größte Plattform für Online-Videos mit rund einer Milliarde Nutzer.

afp/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen