Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Netzwelt Neues Portal für Online-Bürgeranfragen gestartet
Nachrichten Medien Netzwelt Neues Portal für Online-Bürgeranfragen gestartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:54 01.08.2011
Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

FragDenStaat.de wird von dem Verein Open Knowledge Foundation Deutschland betrieben, der sich für die Umsetzung der gesetzlich garantierten Informationsfreiheit einsetzt.

Die Antworten der Behörden und Ministerien werden nicht nur an die Fragesteller, sondern auch an das Portal gesendet. Damit stehen die Informationen automatisch allen Nutzern zur Verfügung, erläuterte Christian Humborg, Geschäftsführer der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International Deutschland in Berlin.

Sehr vielen Bürgern seien die Möglichkeiten etwa der Akteneinsicht bei Behörden überhaupt nicht bekannt. Nach wie vor sei es in Deutschland um die Informationsfreiheit nicht gerade zum Besten bestellt, sagte Humborg. Das entsprechende Gesetz ist auf Bundesebene 2006 in Kraft getreten. „Noch immer wird in Behörden bei Anfragen viel zu oft gemauert.“ So werde zu Unrecht auf Gebühren verwiesen oder auf bestimmte Geschäftsgeheimnisse. Bezeichnend sei es, so Humborg, dass die Initiative für das neue Portal nicht etwa auf Initiative des Innenministeriums entstanden sei.

„Mit Hilfe des Webs lässt sich ein mächtiges, demokratisches Werkzeug wie die Informationsfreiheit optimal nutzen“, sagte Stefan Wehrmeyer, Projektleiter FragDenStaat.de von der Open Knowledge Foundation Deutschland. Vorbild der Website ist die Webseite whatdotheyknow.com aus Großbritannien, über die im vergangenen Jahr bereits zwölf Prozent aller Anfragen an staatliche Behörden gestellt worden sind. FragDenStaat.de wird derzeit von elf Organisationen und Initiativen unterstützt, darunter Transparency International, die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit e.V. und den Journalistenverbänden DJV und DJU.

www.fragdenstaat.de

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer die eigene Hausfront nicht im Internet-Dienst Bing Maps sichtbar haben will, kann ab Montag Widerspruch dagegen einlegen. Microsoft wählt damit ein ähnliches Verfahren wie Google bei deren Dienst "Street View".

31.07.2011

Fast alles, was Apple und der Internethändler Amazon derzeit anfassen, scheint sich in barer Münze auszuzahlen. Angesichts neuer Rekordumsätze merkte ein Börsenanalyst kürzlich an: „Die machen einfach alles zu Geld.“ Wie nah dieser Satz der Wahrheit kommt, ist in diesen Tagen in den Internetläden der beiden Unternehmen sichtbar geworden: Zum wiederholten Male konnten Nutzer dort verbotenes rechtes Liedgut kaufen.

29.07.2011

Viele kennen das: In der Küche stapeln sich die leeren Pfandflaschen, die man eigentlich längst mal zum Supermarkt zurück bringen müsste - und immer wieder vergisst. Die Online-Plattform pfandgeben.de bietet die Möglichkeit, das Leergut an Flaschensammler zu spenden.

29.02.2016
Anzeige