Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Notfall-App warnt vor "extremem Mondschein"

Panne Notfall-App warnt vor "extremem Mondschein"

Eigentlich soll die Notfall-App Nina die Menschen auf Unwetter und Überschwemmungen hinweisen. Am Dienstag jedoch warnte sie vor "extremem Mondschein". Daraufhin fragten sich Nutzer, für wen die Meldung gedacht war? Für Werwölfe?

Voriger Artikel
Mit Teamwork im Tierreich über die Mauer
Nächster Artikel
Ebay-Anzeige wird zum Internet-Hit

Für wen war die Warnung bestimmt? Für Werwölfe? Die Notfall-App Nina des Bundes warnte am Dienstag vor "extremen Mondschein".

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Offenbach/Bonn. Nina ist die Notfall-Informationsapp des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Software wurde gerade erst überarbeitet. Das Programm kann die Menschen seitdem per Push-Nachricht vor Gefahren an ihrem Standort warnen. Dazu gehören etwa Starkregen, Unwetter, Überschwemmungen, Großbrände – und neuerdings auch "extremer Mondschein", wie Nutzer der App am Dienstag erfuhren.

Auf Twitter reagierten Menschen amüsiert. "An alle Werwölfe", schrieb der NRW-Landesverband der SPD. "Passt auf Euch auf." Dazu veröffentlichte er einen Screenshot der Warnung aus der Nina-App: "Heute scheint extrem der Mond."

Im Sommer vor Schneeverwehungen gewarnt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe war von der Warnung selbst überrascht, wie ein Sprecher der "Berliner Morgenpost" erzählte. "Der Deutsche Wetterdienst hat einen Systemtest durchgeführt und hierbei versehentlich auch unser System mit angesteuert."

Der DWD wiederum erklärte die Mondschein-Meldung mit einem notwendigen Test. Man habe überprüft, ob die Warnung auch in der App ankomme. Normalerweise sollte eine solche Test-Warnung aber intern bleiben – dieses Mal sei die Meldung dagegen an die Öffentlichkeit gegangen.

Das ist dem DWD nicht zum ersten Mal passiert. Im vergangenen Jahr warnte der Wetterdienst mitten im Hochsommer vor Schneeverwehungen.

Die App Nina ist kostenlos in den App Stores von Apple und Google verfügbar. Neben aktuellen Warnhinweisen der jeweiligen Leitstellen und des Deutschen Wetterdienstes (DWD) über unmittelbare Ereignisse gibt das Programm ihren Nutzern generelle Tipps zum Verhalten in Notlagen. Auch Checklisten für den Notvorrat und die Hausapotheke, Brand- und Hochwasserschutz sind hinterlegt. 

RND/wer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen