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Netzwelt "Ocarina of Time" für Nintendo 3DS neu aufgelegt
Nachrichten Medien Netzwelt "Ocarina of Time" für Nintendo 3DS neu aufgelegt
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14:00 11.07.2011
"The Legend of Zelda: Ocarina of Time" wurde unter anderem grafisch überarbeitet. Quelle: Nintendo
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Die Frage nach dem besten Spiel aller Zeiten lässt sich kaum beantworten. Es gibt zu viele sehr gute Spiele, viele verschiedene Plattformen – und wie will man ältere Spiele an neuen messen? Andererseits kann man auf die Frage auch einfach antworten: Das beste Spiel aller Zeiten ist „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“.

Als das Action-Adventure aus Nintendos „Zelda“-Reihe 1998 für den Nintendo 64 erschien, waren sich die Kritiker einig: wunderbare Grafik, spannende Handlung, perfektes Spieldesign. Im Durchschnitt wurde das Spiel mit 97 von 100 Punkten bewertet – und ist damit statistisch wirklich das beste Spiel aller Zeiten.

Kein Wunder also, dass Nintendo das Spiel noch einmal neu auflegt – und bei „The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D“ für den Nintendo 3DS nur wenig an dem Spieleklassiker ändert. Auch bei dem ursprünglich fünften Teil der Serie muss der Held namens Link die Welt Hyrule vor dem bösen Ganon retten. Dazu kämpft er sich mit Schwert und Schild durch weite Ebenen, Höhlen und Verliese, besiegt teils riesige Monster und löst dabei zahlreiche Rätsel. Auf dem Weg findet er neue Waffen wie Pfeil und Bogen oder bessere Ausrüstung, die ihm immer wieder ermöglicht, neue Wege zu beschreiten.

Das Spieldesign hat auch in den 13 Jahren kaum etwas von seiner Perfektion eingebüßt: Die Kämpfe steuern sich intuitiv und herausfordernd, die Dungeons und Rätsel sind exzellent designt, und die Welt ist voller skurriler Charaktere – von der manchmal etwas nervigen Fee Navi bis zu den steinfressenden Goronen.

Für ein besonderes Spielelement ist die namensgebende Okarina zuständig. Spielt Link ein bestimmtes Lied auf der Flöte, kann er in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen. Das ist bei einigen Rätseln wichtig, wenn er etwa als Kind eine Pflanze sät, die ihm später als Jugendlicher einen neuen Pfad eröffnet, oder er als starker Jüngling Blockaden beseitigen muss, an denen er als Kind nicht vorbeikam.

Grafik und Steuerung wurden von Nintendo überarbeitet

Einige Änderungen hat Nintendo dennoch an der Neufassung des Spiels vorgenommen. Die Grafik wurde aufpoliert und sieht deutlich besser aus als die Nintendo-64-Version – ohne dabei den Charme der Vorlage zu verlieren. Dazu wurde die Neuauflage an die Hardware angepasst: So erscheint das Spiel mit dem für den Nintendo 3DS typischen stereoskopischen 3D-Effekt, und die Steuerung wurde an den Touchscreen angepasst, wodurch das Ausrüsten neuer Gegenstände komfortabler geworden ist.

Auch das Gyroskop des 3DS wird eingesetzt: Wenn Link etwa Pfeil und Bogen benutzt, kann der bewegungssensitive Handheld bewegt und auf diese Art gezielt werden. Für fortgeschrittene Spieler gibt es neben der bereits bekannten „Master Quest“, in der man das Spiel erneut auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchspielen kann, zusätzlich noch den Boss-Battle-Modus. Dabei können die Endgegner einzeln besiegt werden, um etwa neue Bestzeiten aufzustellen. Anfänger freuen sich hingegen über die Video-Tipps, die es im Spiel gibt und die beim Lösen von Rätseln helfen.

„The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ ist ein zeitloser Klassiker, was für ein Videospiel wahrscheinlich das höchste Lob ist. Jeder Spielefan, der den Titel noch nicht gespielt hat, sollte das mit der 3DS-Version nachholen. Aber auch für Spieleveteranen lohnt sich ein erneuter Ausflug nach Hyrule.

„The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D“ gibt es für den Nintendo 3DS. Es ist ab sechs Jahren freigegeben und kostet etwa 40 Euro.

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