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Republikaner veröffentlichen Nacktbilder von Trumps Frau

US-Wahlkampf Republikaner veröffentlichen Nacktbilder von Trumps Frau

Ausgerechnet während der österlichen Festtage lassen Ted Cruz und Donald Trump letzte Hemmungen fallen. „Begegne Melania Trump, Deiner nächsten First Lady. Oder Du könntest Ted Cruz unterstützen“, ist eine Aufnahme überschrieben, die von Cruz‘ Anhängern auf Facebook veröffentlicht wurde und dem britischen Männermagazin „GQ“ im Jahr 2000 als Titelbild diente.

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Radikale Methoden: Im US-Wahlkampf der Republikaner wird auch vor den Frauen der Kandidaten kein Halt gemacht.

Quelle: Twitter/Screenshot

Washington. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nach diesem Motto verfahren US-republikanische Wahlkämpfer, die sich mit bisher unbekannter Hässlichkeit verunglimpfen. Ausgerechnet während der österlichen Festtage lassen Ted Cruz und Donald Trump letzte Hemmungen fallen. „Begegne Melania Trump, Deiner nächsten First Lady. Oder Du könntest Ted Cruz unterstützen“, ist eine Aufnahme überschrieben, die von Cruz‘ Anhängern auf Facebook veröffentlicht wurde und dem britischen Männermagazin „GQ“ im Jahr 2000 als Titelbild diente: Das damalige Model Melania blickt lasziv in die Kamera und räkelt sich nackt auf einer Art Fell.

Damals hieß die gebürtige Slowenin mit Familiennamen noch Knauss und zählte zu den am besten bezahlten Models der westlichen Welt. In dem stramm-konservativen Bundesstaat Utah trug die erneute Veröffentlichung des Nacktfotos offenbar dazu bei, dass Cruz den Sieg bei den parteiinternen Vorwahlen davontrug.

Jetzt wehrt sich Trump mit ebenso rabiaten Methoden. Über Twitter lässt der New Yorker Geschäftsmann neben dem Porträt seiner Gattin aus alten Tagen ein Foto verbreiten, das Cruz‘ Ehefrau Heidi in einem Moment der Empörung zeigt. Ganz unumwunden versieht Trump das Gesamtbild mit der Drohung: „Ted, sei vorsichtig. Sonst plaudere ich alles über Deine Frau aus.“ Der Immobilienmogul spielt damit auf die langjährige Tätigkeit von Heidi Cruz bei der Investmentbank „Goldman Sachs“ an.


Mit Sorge blickt US-Außenminister John Kerry auf das Niveau in diesem Wahlkampf. „Überall wo ich hinkomme, werde ich gefragt, was in Amerika vor sich geht“, sagte er.

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