Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Russische Finanzspritze für Twitter

Soziale Medien Russische Finanzspritze für Twitter

Die Online-Plattform Twitter hat erneut einen kräftigen Zuschuss erhalten: Nach Medienberichten wurden 800 Millionen Dollar in das kalifornische Unternehmen investiert. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von einer russischen Investmentfirma.

Voriger Artikel
Neues Portal für Online-Bürgeranfragen gestartet
Nächster Artikel
Hacker griffen jahrelang Behördendaten ab

Russische Investmentfirma und US-Finanzfirmen fördern Twitter mit 800 Millionen Dollar.

Quelle: dpa

San Francisco. Der russische Finanzinvestor Digital Sky Technologies (DST Global), der auch schon an den Internet-Unternehmen Facebook, Groupon und Zynga beteiligt ist, erwirbt nach Informationen der britischen Tageszeitung „Financial Times" für 400 Millionen Dollar einen Anteil von fünf Prozent an Twitter.

Weitere 400 Millionen werden demnach von einer Investorengruppe bereitgestellt, zu der die US-Finanzfirmen T Rowe Price Group und JPMorgan Chase gehören. Damit würde der Kapitalwert des Internet-Unternehmens auf acht Milliarden Dollar steigen.

Die Hälfte der neuen Mittel sollen dem Zeitungsbericht zufolge verwendet werden, um Aktien von Mitarbeitern zurückzukaufen. Für die andere Hälfte sollen neue Anteilsscheine ausgegeben werden.

Twitter teilte mit, das Kapital werde genutzt, „um aggressiv Innovationen voranzutreiben, mehr großartige Beschäftigte einzustellen und in die internationale Expansion zu investieren". Im Firmenblog erklärte das Unternehmen, die Zahl der Mitarbeiter sei in den vergangenen zwölf Monaten von 250 auf mehr als 600 gestiegen. Täglich würden mehr als 200 Kurzmitteilungen (Tweets) verschickt, rund drei Mal so viel wie vor einem Jahr.

Bei Twitter können Nutzer 140 Zeichen lange Textnachrichten absetzen, die jedermann lesen kann. Twitter verdient mit Werbung im Umfeld der Kurznachrichten. Das Unternehmen gilt als Senkrechtstarter der Internetbranche.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kurznachrichtendienst

Mehrere US-Medien berichten, dass die Wettbewerbshüter der US-Handelsbehörde FTC den populären Kurznachrichtendienst aufs Korn genommen haben. Der Vorwurf lautet demnach, dass Twitter seine Konkurrenten unterdrückt, um mehr Werbeeinnahmen zu erhalten.

mehr
Mehr aus Netzwelt
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.