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Russland soll hinter Cyberattacke stecken

Angriff auf Netzwerk des Bundestags Russland soll hinter Cyberattacke stecken

Hinter dem Hackerangriff auf das Computersystem des Bundestags im Vorjahr steckt nach Überzeugung deutscher Sicherheitsbehörden die russische Regierung. Die Cyberattacke werde "einem russischen militärischen Nachrichtendienst" zugeschrieben, sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter dem "Spiegel".

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Quelle: Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)

Berlin. Es ist weiter unklar, welche Informationen aus dem Netz des Bundestages kopiert wurden. Angriffe nach dem gleichen Muster habe es in den vergangenen Jahren auch schon auf deutsche Rüstungsunternehmen und andere Nato-Staaten gegeben.

Mitte Mai 2015 war bekanntgeworden, dass Hacker einen Trojaner im Computersystem des Bundestags eingeschleust und große Mengen Daten abgezweigt hatten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) machte den Bundestag auf die massive Attacke aufmerksam, das Computersystem musste für mehrere Tage abgeschaltet werden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in der Sache gegen unbekannt – nach "Spiegel"-Angaben wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit.

dpa

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