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Netzwelt „Wie kleine Titten“: Sophia Thomalla ätzt gegen Flüchtlinge
Nachrichten Medien Netzwelt „Wie kleine Titten“: Sophia Thomalla ätzt gegen Flüchtlinge
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23:31 30.09.2016
Sophia Thomalla hat sich mit ihrer Flüchtlingshetze offenbar nur einen schlechten Scherz erlaubt.  Quelle: imago stock&people
Hannover

 Wirklich witzig ist das nicht, was TV-Sternchen Sophia Thomalla da derzeit auf ihrem Twitter-Account als Gag verkauft. Mit der zweifelhaften Aussage: „Kleine Titten sind wie Flüchtlinge: Sie sind nun mal da, aber eigentlich will man sie nicht“ hat die Tochter von Ex-Tatort-Kommissarin Simone Thomalla mehr als 2000 Anhänger binnen kürzester Zeit gesammelt – und sich sogar an selber Stelle noch scheinbar darüber gefreut: „Leute, Leute....2.000 Follower mehr in 45 min. nur mit Titten und Flüchtlingen...

Kollegen und weitere Follower hatten zunächst an eine schlechten Scherz geglaubt: „Keine gelungene Aktion“, „So eine Scheißaktion“, „Kein Hirn, „Ekelhaft“ – die Reaktionen im Netz waren – mal abgesehen von den 2000 zusätzlichen Followern – verheerend.

Thomalla: „Wir sind nicht Rechts“

Thomalla indessen ruderte gegenüber „Bild“ bereits zurück: Demnach habe der bekannte TV-Moderator Micky Beisenherz für einen Tag ihren Account bestückt. „Wir wollten einfach mal sehen, was passiert, wenn man so etwas postet. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Leute gibt, die darauf abgehen“, wird Thomalla zitiert.

Und weiter: Man könne von dem Experiment halten, was man möge, „aber eins möchte ich mal klar stellen (für alle, die es immer noch nicht verstanden haben): wir sind nicht Rechts, sondern genau das Gegenteil. Und an alle, die das geliket haben: Auf Euch kann ich als Fans verzichten!“

Nun ja, bei aller Gegenoffensive, ein bitterer Beigeschmack bleibt trotzdem ...

 

Von RND/caro

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