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Snapchat-Nutzer können Fotos künftig speichern

Neue Funktion "Memories" Snapchat-Nutzer können Fotos künftig speichern

Snapchat ist für das Verschwinden von Fotos und Videos nach dem Anschauen bekannt. Jetzt plant der Messengerdienst eine "große Veränderung": Durch eine neue Funktion können Nutzer ihre eigenen Stories als "Erinnerungen" abspeichern und jederzeit neu verschicken.

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Neue Funktion für Snapchat: Nutzer können verschickte Bilder bald speichern.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Los Angeles. Der Foto-Dienst Snapchat wurde damit groß, dass angesehene Bilder von allein verschwinden. Künftig können Nutzer in der App aber zumindest die eigenen Fotos dauerhaft speichern – und auch durchsuchen. Das kündigte das kalifornische Unternehmen in einem neuen Blogeintrag an. Demnach können die Bilder so gesichert werden, dass sie nur für den Smartphone-Besitzer sichtbar sind und nicht versehentlich von Dritten angesehen werden können.

Neue Funktion ab nächstem Monat

Der Start von "Memories" sei "eine große Veränderung für unseren Dienst", erklärte Snapchat. Die Funktion werde voraussichtlich ab dem nächsten Monat "punktuell" gestartet, weil das Unternehmen sichergehen wolle, dass "alles reibungslos läuft". Die Nutzer würden benachrichtigt, sobald das Update verfügbar sein, versicherte das Unternehmen.

Die Smartphone-App Snapchat ist besonders bei jungen Leuten beliebt. Den Nutzern gefällt das Versprechen, dass ihre Fotos, Nachrichten und Videos im Gegensatz zu anderen Apps quasi privat und vergänglich sind, weil sie gleich wieder gelöscht werden.

"Memories" als privates Archiv

Snapchat wird weltweit von schätzungsweise mehr als 100 Millionen Menschen genutzt. In den USA steigt die Nutzerzahl nach Angaben der Marktforschungsfirma eMarketer in diesem Jahr voraussichtlich auf 58,6 Millionen. Damit bleibt Snapchat aber weiter hinter dem Messenger von Facebook zurück, der vermutlich allein in den USA in diesem Jahr auf 105,2 Millionen Nutzer kommt.

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Die neue Funktion soll wie ein privates Archiv innerhalb der App funktionieren, das einfach durchsucht werden kann. Der Nutzer soll dadurch Bilder schnell wieder hervorholen, bearbeiten und erneut verschicken können. Es werde genügen, Suchbegriffe wie "Hund" oder "Hawaii" einzutippen, um entsprechende Fotos zu finden. "Ihr könnt mit Memories neue Stories erschaffen oder verschiedene Stories miteinander zu einer längeren Story verbinden", erklärte das Unternehmen auf seinem Blog.

afp/RND/wer

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