Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
So funktioniert der Whatsapp-Widerspruch

Datenweitergabe So funktioniert der Whatsapp-Widerspruch

Für Werbezwecke will Facebook künftig mehr Daten mit Whatsapp teilen. Wir erklären, wie Sie der Weitergabe ihrer persönlichen Informationen ganz einfach widersprechen können.

Voriger Artikel
Spionage-Software greift Passwörter ab
Nächster Artikel
So schützen Sie Ihr iPhone vor "Pegasus"

Das soziale Netzwerk Facebook und der Messenger-Dienst Whatsapp wollen künftig mehr Daten miteinander teilen.

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Hannover. Wer nicht möchte, dass seine Whatsapp-Daten wie die Telefonnummer oder das Nutzungsverhalten für maßgeschneiderte Werbeanzeigen bei Facebook genutzt werden, kann dem widersprechen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Beim Lesen der Datenschutzerklärung : In den nächsten Tagen erhalten Whatsapp-Nutzer die aktualisierten Datenschutz- und Nutzungsbedingungen von Whatsapp angezeigt. Am unteren Ende des Textes gibt es ein Auswahlkästchen. Entfernt man hier das Häkchen (Android) oder schiebt den Regler nach links (iOS), werden die Daten nach Unternehmensangaben nicht zur Verbesserung von Facebookwerbung genutzt. Anschließend muss man auf "Zustimmen" tippen oder kann Whatsapp nicht mehr nutzen.

  • Nachher in den Einstellungen : Wer wie die meisten bei neuen Nutzungsbedingungen reflexartig zustimmt, kann noch bis zu 30 Tage später die Datenweitergabe widerrufen. Dazu geht man in die Einstellungen von Whatsapp unter "Account" und entfernt das Häkchen oder verschiebt den Regler bei "Meine Account-Info teilen".

Das Abschalten der Datennutzung bedeutet nicht, dass diese Daten nicht trotzdem erhoben und an Facebook weitergegeben werden. Nach Informationen von Whatsapp sollen sie aber im Widerspruchsfall nur für Zwecke wie der Verbesserung von Infrastruktur und Zustellsystemen oder der Bekämpfung von Spam oder Missbrauch genutzt werden.

dpa/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen