Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Neues iPhone kommt wohl ohne Kopfhörerbuchse

Hinweise verdichten sich Neues iPhone kommt wohl ohne Kopfhörerbuchse

Das wird vielen Kunden nicht gefallen: Die Hinweise verdichten sich, dass Apple beim nächsten iPhone auf den traditionellen Ohrhörer-Anschluss für Klinkenstecker verzichtet. Wer seinen bisherigen Kopfhörer weiterhin benutzen will, müsste sich dann einen Adapter kaufen.

Voriger Artikel
Ebay-Anzeige wird zum Internet-Hit
Nächster Artikel
Die Queen auf Twitter: Selbst ist die Königin

Das iPhone  6s gibt es seit 2015.

Quelle: Ole Spata

New York. Die Spekulationen hatte es schon Anfang des Jahres gegeben. Demnach will Apple in der nächsten iPhone-Generation auf die Kopfhörerbuchse verzichten. Nach Vorhersagen von Analysten und Gerüchten vor einigen Monaten aus der Zuliefererkette berichtet jetzt auch das " Wall Street Journal" darüber.

Damit solle das Telefon dünner und wasserfester gemacht werden, hieß es in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Seinen Kopfhörer soll der Benutzer dann entweder über Bluetooth mit dem iPhone 7 verbinden – oder über den Digital-Anschluss, über den er das Gerät auch auflädt.

Hunderttausende Kunden protestieren

Das Unternehmen bestätigte die Gerüchte bisher nicht. Deshalb wird es wohl erst Klarheit geben, wenn das iPhone 7 voraussichtlich im September vorgestellt wird. Aber hunderttausende Kunden sind jetzt schon sauer und unterschrieben eine Online-Petition gegen die Abschaffung der Kopfhörer-Anschlusses.

Der Grund: Viele Kunden verwenden nicht die EarPods von Apple, sondern Kopfhörer von anderen Herstellern. Wenn das nächste iPhone keinen Anschluss für einen Klinkenstecker mehr hat, müssen sie entweder einen Adapter kaufen – oder neue Kopfhörer. 

Apple hat Schnittstellen werden reduziert

Das würde weitaus mehr Kunden verärgern als jetzt schon, selbst wenn Apple gute Argumente vorbringen würde. Aber darauf nahm das Unternehmen auch in der Vergangenheit keine Rücksicht. Stattdessen ließ es gewohnte Schnittstellen weg – und setzte sich damit durch.

So verzichtete der Konzern bei seinem iMac-Computer auf ein Floppy-Laufwerk, als dieses noch oft genutzt wurde. Bei neueren Modellen fiel das CD-Laufwerk weg, um sie dünner zu machen. Und mit dem iPhone 5 führte Apple 2012 den neuen Digital-Anschluss ein, der alte Ladekabel nutzlos machte.

Ansonsten werde die alle zwei Jahre übliche große Erneuerung der iPhone-Serie diesmal ausbleiben, schrieb die Zeitung weiter. Beim nächsten Modell im Herbst solle es äußerlich nur geringfügige Änderungen im Vergleich zu den aktuellen Geräten geben. Auch das hatten zuvor bereits einige Analysten wie Ming-Chi Kuo von KGI Securities vorhergesagt.

Generalüberholung wohl erst 2017

Im kommenden Jahr stehe beim iPhone dann eine Generalüberholung an, schrieb das "Wall Street Journal" weiter. Unter anderem könnte Apple dabei auf den typischen Home-Button verzichten und den Fingerabdruck-Sensor direkt ins Display-Glas integrieren. Der Bildschirm könne die gesamte Fläche ohne die bisherige Umrahmung ausfüllen. Die neuen Technologien bräuchten aber Zeit, und am Design des übernächsten iPhones werde noch gearbeitet, hieß es.

Bei Apple hatte sich als Rhythmus etabliert, alle zwei Jahre Technik und Design des iPhones stark zu erneuern - und in den Jahren dazwischen das Innenleben der Geräte bei gleichbleibendem Design zu verbessern. Die aktuelle Form wurde mit dem iPhone 6 im Herbst 2014 eingeführt, seit vergangenem Jahr gibt es das modifizierte iPhone 6s ( hier finden Sie den Test).

Geht der iPhone-Absatz weiter zurück?

Das Ausbleiben einer größeren Erneuerung könnte den iPhone-Absatz in diesem Jahr weiter bremsen. Schon jetzt erwarten Analysten für dieses Jahr in einem insgesamt deutlich langsamer wachsenden Markt den ersten Rückgang der iPhone-Verkäufe seit dem Start des Geräts 2007. Vor rund zwei Jahren hatten die ersten Modelle mit deutlich größeren Bildschirmen noch für einen Absatzsprung gesorgt.

Das iPhone ist das wichtigste Produkt für Apple und macht rund zwei Drittel des Geschäfts aus. Zugleich sichert sich der Konzern durch den Verzicht auf günstige Modelle den Großteil der Profite in der Smartphone-Branche.

dpa/RND/wer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen