Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
So spotten Twitter-Nutzer über Hamsterkäufe

Zivilschutz-Konzept der Bundesregierung So spotten Twitter-Nutzer über Hamsterkäufe

Woher bekommt man denn jetzt Hamster? Und was soll man mit den Tieren eigentlich machen? Auf Twitter reagieren viele Menschen mit Häme und Spott auf das neue Zivilschutzkonzept der Bundesregierung.

Voriger Artikel
So schützen Sie Ihre Accounts richtig
Nächster Artikel
Diese Smartphones bekommen das Android-Update

Auf Twitter reagieren viele Menschen mit Spott auf das geplante Zivilschutzkonzept der Bundesregierung.

Quelle: dpa/Twitter

Hannover. Im Ernstfall sollen die Bürger in der Lage sein, sich mehrere Tage selbst zu versorgen: Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder dazu animieren, Lebensmittel- und Wasservorräte für den Ernstfall anzulegen. So steht es im Zivilschutzkonzept, das vom Bundesinnenministerium erarbeitet worden ist. Die Große Koalition will am Mittwoch über die Pläne beraten.

Das Konzept soll eine Antwort auf die Bedrohungen der heutigen Zeit sein. Die Opposition spricht von Panikmache. Und auch in der Bevölkerung schütteln viele Menschen mit dem Kopf. Vor allem auf Twitter reagieren die Nutzer belustigt.

Viele nehmen den Begriff "Hamsterkäufe" wortwörtlich. Ein Twitter-Nutzer schreibt zum Beispiel: „Die ersten Zoohandlungen melden schon den Ausverkauf.“ Eine Frau ist dagegen vom Nachrichtensprecher beeindruckt.

Jemand anderes verbindet den Zivilschutz mit einer anderen aktuellen Debatte: „Ich glaube, wichtig ist nur, dass sich die Hamster an das Burka-Verbot halten. Sonst ist alles okay“, so eine weitere Meinung.

Zwischen all den lustigen Stimmen gibt es zwar den einen oder anderen ernsten Ton. In den meisten Tweets machen sich die Leute aber vor allem Sorge um die Tiere.

Oder freuen sich auf neue Unterhaltung im Fernsehen.

Sehnsüchtig werden die Warenlieferungen erwartet.

Dass der Bevölkerung empfohlen wird, Vorkehrungen für den Katastrophenfall zu treffen, ist nicht neu. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat auf seiner Website eine Liste von empfohlenen Vorräten, auch im Falle einer Naturkatastrophe, zusammengestellt.

RND/kul

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen