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Streaming bei Album-Charts berücksichtigt

Spotify, Apple Music, Deezer Streaming bei Album-Charts berücksichtigt

Streaming-Dienste wie Spotify, Apple Music, Deezer oder Napster mischen jetzt auch in den offiziellen deutschen Album Charts mit. Ab Freitag fließen über 30 Sekunden lange Stream-Abrufe aus bezahlten Angeboten in die Wertung ein.

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Ab Freitag fließen auch über 30 Sekunden lange Stream-Abrufe aus bezahlten Angeboten - etwa von Spotify, Apple Music, Deezer oder Napster - in die Wertung der offiziellen Album-Charts ein.

Quelle: Ole Spata/dpa

Berlin. Die offiziellen deutschen Album-Charts werden künftig auch von Streaming-Zahlen mitbestimmt. Ab kommenden Freitag fließen nicht nur physische Verkäufe und digitale Downloads, sondern auch über 30 Sekunden lange Stream-Abrufe aus bezahlten Angeboten - etwa von Spotify, Apple Music, Deezer oder Napster - in die Wertung ein, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am Montag in Berlin mitteilte.

Musik werde heutzutage in jeder möglichen Form, von der Schallplatte bis zur Datenwolke, vom einzelnen Song bis zum Album gehört, sagte BVMI-Geschäftsführer Florian Drücke. Um den Markt zuverlässig und in seiner Gesamtheit darzustellen, müsse diese vielfältige Nutzung auch in den Charts abgebildet werden. "Nicht zuletzt mit Blick darauf, dass Streaming im vergangenen Jahr einen neuen Wachstumsrekord hingelegt hat und inzwischen in Deutschland fast 14 Prozent der Umsätze ausmacht."

Das Streaming einzelner Songs fließt bereits seit 2014 in die Single-Charts ein. Bei den von GfK-Entertainment ermittelten Albumcharts werden nun die zwölf meistgespielten Tracks einer Platte gewertet. Es müssten jedoch mindestens sechs Lieder eines Albums gestreamt werden, heißt es in den Regularien. Die beiden meistgespielten Stücke eines Albums werden nicht mit den tatsächlich erzielten Streams berücksichtigt, da diese bereits einen starken Einfluss auf die Single-Charts haben. Werbefinanzierte Gratis-Angebote bleiben außen vor. Bei Streaming-Diensten, die sie anbieten - etwa Spotify oder Deezer - machen sie einen Großteil der Nutzung aus.

dpa

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