Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Test zeigt Mängel im Datenschutz bei App Stores

Apple & Co Test zeigt Mängel im Datenschutz bei App Stores

In App-Stores gehen Kunden besser sparsam mit ihren Daten um. Das rät die Stiftung Warentest. Der Umgang mit den Nutzerdaten sei bei den meisten Stores unbefriedigend, auch das Einkaufen lasse oftmals zu wünschen übrig.

Voriger Artikel
Ebay kauft gebrauchte Handys und Computer
Nächster Artikel
Mutmaßlicher LulzSec-Sprecher festgenommen

Stiftung Warentest: Datenschutz bei App Stores wie Apples iTunes voller Mängel.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. Den App Store von Apple verwies die Stiftung nach einem aktuellen Test (Ausgabe 8/2011) sogar auf den dritten Platz, noch hinter Microsofts Windows Phone Marketplace und Googles Android Market. Mängel fanden die Warenschützer vor allem bei den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der schlechteste App Store im Test war die App World für den Blackberry, sie erhielt die Note Mangelhaft (5,5).

Kein Shop schnitt in dem Test „gut“ ab - die beste Note ist Befriedigend, die allerdings nur zwei Shops erreichten. Viele Stores enthielten unzulässige Klauseln oder schwammig formulierte Erklärungen zum Datenschutz, heißt es in dem Bericht. Apple lasse sich dabei sogar einen „Freifahrtschein“ für den Umgang mit den Daten geben. „Wer etwa eine Lösung seiner personenbezogenen Daten beantragt, kann nicht sicher sein, dass Apple diesem Anliegen nachkommt“, so das Fazit.

Ein Dorn im Auge der Datenschützer ist es auch, dass App-Shops beziehungsweise viele Apps auf private Daten der Nutzer wie etwa deren Adressbuch zugreifen, ohne dass der Anwender davon etwas merke. Nur Windows Phone Marketplace, Android Market und der freie Androidpit sorgten hier für etwas Transparenz. Viele Apps nutzten Navigationsdaten auf dem Smartphone für ihre Dienste. Dies sei aber nicht immer nachvollziehbar - wie beispielsweise bei einer U-Bahn-App von London, die auf das Adressbuch zugreifen will. Am besten sollte man die GPS-Funktionen und die Datenübertragungen nur dann einschalten, wenn es nötig ist, so der Rat der Tester.

Wer sich eine App aus einem der Store herunterladen will, sollte vor dem Kauf die Beschreibung und die Bewertungen lesen. Hier könne der Nutzer bereits Hinweise auf die Seriosität des Angebots erhalten, erläutern die Verbraucherschützer. Ein Augenmerk sollte er auch darauf haben, auf welche Daten eine App zugreift.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Vorgespräche
Foto: Apple zeigt Interesse am Online-Videoportal Hulu.

Das Online-Videoportal Hulu zeigt Fernsehsendungen über das Internet. Die Eigentümer schauen sich derzeit nach einem Käufer um. Unternehmen wie Google, Microsoft und Yahoo zeigen Interesse – und Apple führt Vorgespräche.

mehr
Mehr aus Netzwelt
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.

Die Karikatur des Tages

So sehen unsere Karikaturisten die Welt.