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Das wird in diesem Technik-Jahr wichtig

Trends zur CES 2016 Das wird in diesem Technik-Jahr wichtig

Die Elektronik-Messe CES in Las Vegas gibt traditionell den Ton für das Technik-Jahr vor. Was die Hersteller dort präsentieren, können die Verbraucher bald darauf in den Läden finden. Ein Überblick über die Trends.

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Trends auf der CES 2016: VR-Brillen (u.r.), Drohnen (u.l.) und Elektrofahrzeuge wie der VW Bulli oder der Faraday FFZERO1 (o.r.).

Quelle: Andrej Sokolow/Britta Pedersen/Ole Spata/dpa

Las Vegas. Auf der Elektronik-Messe CES feierten einst der Videorekorder und die DVD Premiere, aber inzwischen hat die Technik-Show in Las Vegas einen überraschenden weiteren Schwerpunkt gefunden: Autos. Volkswagen wird ein Elektrofahrzeug vorstellen, außerdem präsentiert der neue Herausforderer Faraday seinen Prototypen. Die Verbraucher-Elektronik wird davon aber nicht verdrängt – auch hier werden viele Neuheiten erwartet. Dabei wird es vor allem um folgende Themen gehen: 

Smart Home

Das vernetzte Zuhause ist noch nicht breit im Alltag angekommen – aber in Las Vegas werden wieder hunderte Geräte zu sehen sein, die sich miteinander und mit dem Internet verbinden lassen. Ein Problem bleibt oft die Kommunikation zwischen Technik verschiedener Anbieter – einheitliche Standards wie in anderen Elektronik-Bereichen gibt es bisher nicht. Das Problem soll gelöst werden durch die direkte Kooperation der Hersteller, offene Schnittstellen, oder Onlinedienste, die im "Internet der Dinge" als eine Art Vermittler auftreten.

Lernende Maschinen

Für die Nutzer oft unsichtbar, werten Computer in der Cloud eine Vielzahl von Daten aus, um sich besser an ihre Bedürfnisse anzupassen. Das Ergebnis sollen zum Beispiel schlaue Messenger-Dienste sein, die Fragen beantworten oder kleine Aufgaben wie eine Restaurant-Reservierung erfüllen können. Facebook experimentiert damit in dem Dienst "M" in seinem Messenger, Google soll auch daran arbeiten. Einige Geräte auf der CES werden auf Amazons Sprach-Assistenten Alexa zurückgreifen.

Drohnen

Vor einem Jahr sorgte Intel-Chef Brian Krzanich für Aufsehen auf der CES mit kleinen Fluggeräten, die auch beweglichen Hindernissen ausweichen können. Inzwischen können das immer mehr Drohnen. Das chinesische Branchen-Schwergewicht DJI testet ein Geofencing-System, dass die Drohnen automatisch von für sie verbotenen Zonen zum Beispiel um Flughäfen fernhalten soll.

Neue Anschlüsse

Hartnäckig halten sich Gerüchte, Apple könnte beim nächsten iPhone ganz auf einen klassischen Ohrhörer-Stecker verzichten und ganz auf seinen digitalen Lightning-Anschluss setzen. Außerdem breitet sich in immer mehr Geräten der neue USB-C-Anschluss aus, über den Daten und auch Ladestrom übertragen werden können.

Elektroautos

Erwartet wird, dass die Opel-Mutter General Motors die produktionsreife Version ihres kleineren und günstigeren elektrischen Chevy Bolt enthüllt. Volkswagen will ebenfalls ein Elektrofahrzeug vorstellen – eine Studie des legendären VW-Bulli mit komplett elektronischem Antrieb und Elementen selbstlenkender Fahrzeuge. Außerdem erlaubt das Startup Faraday Future einen ersten Blick auf sein Fahrzeug: den FFZERO1, eine Mischung aus Rennauto und Batmobil. Das Elektrofahrzeug soll schon in zwei Jahren marktreif sein, wie Entwicklungschef Nick Sampson am Montagabend sagte.

3D-Brillen

Für die VR-Brillen, mit denen der Nutzer in virtuelle Welten auftauchen kann, kommt 2016 nach jahrelanger Entwicklung schließlich der erste Markttest – und es wird Zeit, mit Inhalten wie Spiele und Videos zu zeigen, was die Technik kann. Samsung verkauft seine Gear VR bereits, demnächst folgen Sony mit der Playstation VR und die Facebook-Tochter Oculus: Die Firma kündigte an, dass sie für ihre VR-Brille ab Mittwoch Vorbestellungen annimmt, nannte aber weder Preis, noch Liefertermin. 

Wearables

Bei den Wearables waren in den vergangenen Jahren in Las Vegas viele Fitness-Tracker und Computer-Uhren zu sehen, die meisten von denen hinterließen jedoch kaum eine Spur außerhalb des Messegeländes. Seitdem etablierte sich die Apple Watch vom Start weg als Marktführer bei Computer-Uhren und der Platzhirsch Fitbit bleibt die Nummer eins im Geschäft mit Fitness-Bändern. Die CES könnte einen Hinweis geben, was die Konkurrenz dagegen zu bieten hat.

dpa/wer

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