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Spott für AfD-Frau von Storch im Dönerladen

"Schnitzel predigen, aber Döner essen" Spott für AfD-Frau von Storch im Dönerladen

Die AfD fährt einen klaren Anti-Islam-Kurs – aber gegen einen leckeren Kebab haben Politiker der rechtspopulistischen Partei offenbar nichts. Deshalb spotten gerade viele Twitter-Nutzer über Beatrix von Storch: Die AfD-Politikerin wurde in einem Dönerladen gesehen.

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Beatrix von Storch ist in einem Dönerladen gesehen worden – viele Twitter-Nutzer lästern deshalb über die AfD-Politikerin, unter anderem der SPD-Bundesvorstand.

Quelle: Twitter/SPD Bundesvorstand/Iwona Laub/Metaminimum

Brüssel. "Wer steht denn da in einem Döner-Laden in Brüssel", fragte Twitter-Nutzer Metaminimum und veröffentlichte ein Foto von AfD-Politikerin Beatrix von Storch in einem Kebab-Imbiss. Unklar ist, wann das Foto entstanden ist. Bestätigt ist dagegen, dass es tatsächlich Beatrix von Storch zeigt: "Mit was man heute Schlagzeilen machen kann", schrieb die AfD-Politikerin.

Das liegt daran, dass die "Alternative für Deutschland" sonst einen klaren Anti-Islam-Kurs fährt und zum Beispiel in Thüringen verhindern will, dass eine neue Moschee gebaut wird. Viele Menschen spotten deshalb jetzt über Beatrix von Storch, zum Beispiel auf Twitter unter #AlternativefürDöner.

"Schnitzel predigen, aber Döner essen!", meinte ein Nutzer. "Fremdenhass, das ist bekannt, endet oft hungrig am Dönerstand", schrieb eine Frau. Und der SPD-Parteivorstand veröffentlichte eine Fotomontage von dem Bild aus der Dönerbude. "Geht doch, Frau von Storch. Und als Nachtisch haben wir Ihnen noch eine Kinderschokolade eingepackt", schrieb die Sozialdemokraten auf Twitter.

Die SPD erinnerte damit an die Empörung von Pegida-Anhängern über eine Sonderedition der Kinderschokolade. Hersteller Ferrero hat Kinderfotos von Nationalspielern auf die Verpackung gedruckt, unter anderem von Boateng und Gündogan. Darüber hatten sich die Pegida-Anhänger aufgeregt.

Die AfD-Frau erklärte zu ihren Ausflug in den Dönerladen: "Ich habe nichts gegen Döner, nur gegen Scharia." Und dem "Tagesspiegel" sagte sie: Die AfD wende sich nicht gegen in der Gesellschaft integrierte Muslime, sondern gegen den "gesellschaftsfeindlichen politischen Islam". "Nur, wer das nicht differenzieren kann, hält es für skandalös, dass ich gerne Döner mit scharfer Soße mag."

RND/wer

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