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Twitter-Nutzer kämpfen für 140-Zeichen-Limit

Spekulationen um längere Tweets Twitter-Nutzer kämpfen für 140-Zeichen-Limit

Es ist das Markenzeichen von Twitter: Nachrichten dürfen maximal 140 Zeichen lang sein. Allerdings könnte die Grenze bald fallen. ZDF-Nachrichtenmoderator Claus Kleber und andere Twitter-Nutzer drohen deshalb bereits mit ihrer Abmeldung.

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Angeblich denkt Twitter darüber nach, längere Nachrichtern zuzulassen. Nutzer laufen dagegen Sturm.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Hannover. Sie sind sich einig: Auf Twitter sollten Nachrichten nicht länger als 140 Zeichen lang sein. "Weil die Schwätzer längst eine andere Soziale-Medien-Heimat haben", schrieb am Mittwoch ein Twitter-Nutzer. Er ist mit seiner Meinung nicht allein: Unter dem Hashtag #Team140Zeichen setzten sich unzählige Menschen dafür ein, dass der Kurznachrichtendienst weiter auf 140 Zeichen beschränkt bleibt.

In der Twitter-Konzernzentrale denkt man laut über ein Ende der 140-Zeichen-Regel nach. Das treibt die Twitter-Nutzer auf die Barrikaden. Unter #Team140Zeichen sagen sie dem Kurznachrichtendienst den Kampf an – natürlich in Kürze.

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US-Medien hatten vorher berichtet, dass Twitter längere Nachrichten zulassen wolle. Demnach solle die bisherige Begrenzung von maximal 140 Zeichen pro Tweet fallen. Der Technologie-Blog "Recode" berief sich auf informierte Personen, nannte aber keine Namen. Das "Wall Street Journal" meldete, das Projekt "140 Plus" werde vom Mitgründer und amtierendem Chef Jack Dorsey angeführt. Dabei würden verschiedene Wege ausgelotet, wie längere Inhalte bei Twitter Einzug halten könnten. Noch sei nichts entschieden worden.

Sollte das Unternehmen die Pläne umsetzen, muss es mindestens in Deutschland mit einem deutlichen Mitglieder-Verlust rechnen. "Wenn die 140 fällt, bin ich draußen", schrieb zum Beispiel ZDF-Nachrichtenmoderator Claus Kleber auf Twitter. Andere Nutzer kündigten diesen Schritt ebenfalls an. Die Spekulationen lösten unter dem Hashtag #140Zeichen geradezu einen Tweet-Proteststurm aus. Mit #Team140Zeichen wurde der Aufschrei später fortgesetzt.

wer/dpa

 

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