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Erste Live-Geburt auf Facebook

Vater streamte unabsichtlich Erste Live-Geburt auf Facebook

Wohl unabsichtlich hat ein Vater die Geburt seines Sohnes live auf Facebook gestreamt. Der 36-Jährige wollte eigentlich nur seine Freunde und Verwandten an dem Ereignis teilhaben lassen.

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Ein 36-jähriger Amerikaner wollte die Geburt seines Sohnes via Facebook mit seinen Freunden und Verwandten teilen – doch der Plan ging schief.

Quelle: Facebook/Screenshot

Sacramento. Ein 36-jähriger US-Amerikaner aus Kalifornien hatte angeblich keine Ahnung, dass quasi die ganze Facebook-Community bei dem intimen Ereignis im Kreißsaal zuschauen konnte, wie der aus Polynesien stammende Mann dem Magazin " People" erklärte. Nur seine Freunde und Verwandten habe er mit dem 45-minütigen Video teilhaben lassen wollen.

Während seine Frau in den Wehen lag und sich bis zur Geburt kämpfte habe er plötzlich die hohe Zuschauer-Zahl registriert und "für eine Sekunde" darüber nachgedacht, die Aufnahme zu stoppen. Dann aber die Entscheidung: Der Vater des kleinen Ngangatulelei HeKelesi entschied sich, sein Familienglück mit der Welt zu teilen. "Es gibt so viel Negatives auf Facebook und da dachte ich mir, das ist doch etwas Positives."

Ein besonderer Moment

Das Video der Geburt vom Montag ist noch immer im Netz verfügbar und wurde bis Freitagmittag rund 300 000 Mal geklickt. Nachdem zahlreiche Medien über die Live-Geburt berichtet hatten, betonte der 36-Jährige jetzt noch mal via Facebook: "Und ehrlich, ich habe es nicht gepostet, um irgendjemanden zu verletzen oder so was in der Art. (...) Ich habe einfach einen sehr besonderen Moment zwischen zwei Individuen eingefangen, die sich sehr wichtig sind."

Facebook hat mehr als 1,6 Milliarden Mitglieder. Das Netzwerk hat die Live-Video-Funktion erst in diesem Jahr für einen großen Teil seiner Nutzer aktiviert.

dpa/RND/fw

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