Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Xavier Naidoo sorgt erneut für Diskussionen

Nach ESC-Debakel Xavier Naidoo sorgt erneut für Diskussionen

Vor knapp zwei Wochen sorgte Xavier Naidoo mit seiner Absage beim Eurovision Song Contest für Schlagzeilen. Jetzt meldet sich der umstrittene Musiker mit dem Lied "Nie mehr Krieg" auf Facebook zurück - und sorgt wieder für Diskussionen.

Voriger Artikel
Teresa Enke: Bewegende Worte an Zuckerberg
Nächster Artikel
Indiens Regierungschef tappt in Photoshop-Falle

Der umstrittene Musiker Xavier Naidoo meldet sich mit dem Lied "Nie mehr Krieg" zurück - und sorgt wieder für Diskussionen.

Quelle: dpa

Hannover. Veröffentlicht wurde das mit den Söhnen Mannheims aufgenommene Stück "Nie mehr Krieg" auf der Facebook-Seite des Publizisten Jürgen Todenhöfer. Dazu schreibt dieser: "Liebe Freunde, Xavier Naidoo hat mir gestern dieses ergreifende, noch unveröffentlichte Lied geschickt: 'NIE MEHR KRIEG!' Wir posten es heute gemeinsam hier auf Facebook. DENN WIR SIND GEGEN KRIEG! Bitte helft mit, diese Botschaft zu verbreiten."

In dem knapp vierminütigen Stück trifft Naidoo Aussagen, die im Netz erneut für Gesprächsstoff sorgen: Zu gewohnt sanften Tönen singt er "Muslime tragen den neuen Judenstern. Alles Terroristen. Wir haben sie nicht mehr gern," und stellt fest: "Vom Frieden sind wir meilenweit entfernt." Im Refrain plädiert er "Nie mehr Krieg".

Reaktionen bei Facebook

Die Reaktionen auf den Naidoo-Song fallen unterschiedlich aus. Auf den Profilen der Musiker wird kontrovers diskutiert. Viele Facebook-Nutzer unterstützen die Botschaft. "Xavier und die Söhne einfach nur Hammer, sprechen Klartext. Gänsehaut pur. Leider wird die Botschaft bei den Verantwortlichen nicht ankommen," schreibt eine Frau. "Nett gedacht, aber doch leider viel zu weich gespült! Fanta4 oder Rammstein hätten das mal übernehmen sollen", äußert sich ein anderer Nutzer.

Auch Xavier Naidoo und die Söhne Mannheims teilten Todenhöfers Beitrag auf ihren Profilen. Der Song hat inzwischen 1,4 Millionen Klicks bekommen und wurde gut 66.000 mal geteilt.

Auch Todenhöfer ist umstritten

Im Dezember 2014 hatte der 75-jährige Todenhöfer mit einer Irak-Reise und dem dazugehörigen Buch "Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'" und Aussagen wie "Man kann seine Feinde nur besiegen, wenn man sie kennt" für Aufregung gesorgt.

are

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
NDR räumt Fehler ein
Foto: Mans Zelmerlöw holte 2015 für Schweden den Titel, Ann Sophie blieb für Deutschland erfolglos. Wer aber tritt nächstes Jahr beim ESC an?

Nach dem Debakel um die ESC-Nominierung Xavier Naidoos durch den NDR peilen die Verantwortlichen offensichtlich wieder einen Vorentscheid an. Offenbar soll nun doch das Publikum entscheiden, wer für Deutschland nach Stockholm fährt.

mehr
Mehr aus Netzwelt
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen