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Yahoo plant massiven Stellenabbau

Konzern in der Krise Yahoo plant massiven Stellenabbau

Bis zu 1700 Stellen will der seit Jahren schwächelnde Internet-Pionier Yahoo im Rahmen eines Umstrukturierungsplans abbauen. Der Konzern stellt sich außerdem zum Verkauf.

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Der kriselnde Internetkonzern Yahoo will  unter Führung von Marissa Mayer 15 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen.

Quelle: Britta Pedersen

Sunnyvale. Der kriselnde Internetkonzern Yahoo will 15 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen. Dies erfolge im Rahmen eines Umstrukturierungplans, teilte das Unternehmen am Dienstag im US-Bundesstaat Kalifornien mit. Damit dürften zwischen 1500 und 1700 Stellen wegfallen. Zugleich musste Konzernchefin Marissa Mayer einen hohen Verlust von 4,43 Milliarden Dollar (4,1 Milliarden Euro) mitteilen. Der Umsatz lag im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht bei 1,27 Milliarden Dollar.

Mayer kündigte eine "aggressive Strategie zur Vereinfachung" des Unternehmens an. Zu dem neuen Konzept gehört auch die Schließung mehrerer Geschäftsbereiche. Yahoo will sich fortan auf seine drei großen Plattformen Yahoo Search, Yahoo Mail und Tumblr und vier große Themen konzentrieren: Nachrichten, Sport, Finanzen und Lifestyle. Dabei will es vor allem auf die Wachstumsmärkte USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Hongkong und Taiwan setzen.

Kriselndes Kerngeschäft ausgelagert

Im Dezember hatte der Konzern entschieden, sein kriselndes Kerngeschäft in ein neues Unternehmen auszulagern. Unter dem Druck der Aktionäre verzichtete Yahoo darauf, seine lukrative Beteiligung an dem chinesischen Online-Riesen Alibaba zu verkaufen, und verkündete stattdessen die Aufspaltung. Mayer hatte zuvor den Verkauf des Alibaba-Anteils favorisiert.

Trotz des Strategiewechsels stand Yahoo weiterhin unter Druck von einflussreichen Investoren. Im Januar verlangte der Hedgefonds Starboard Value, das traditionelle Kerngeschäft von Yahoo zu verkaufen. Zuvor hatte im Dezember der Investmentfonds SpringOwl gefordert, fast alle Arbeitsplätze bei Yahoo zu streichen und die seit Sommer 2012 amtierende Konzernchefin Mayer abzulösen.

afp/dpa

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