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Nachrichten Medien Firma entwickelt iPhone-Akku für eine Woche
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13:19 24.08.2015
Eine Woche telefonieren ohne Auflagen? Eine britische Firma will Mittel und Wege gefunden haben. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
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London

In jedem Coffeeshop sieht man sie – vollvernetzte Menschen, die verzweifelt auf der Suche nach zweierlei sind: einem Kaffee und einer Steckdose. Und so hängen viele Digital Natives oftmals zum Ende des Tages an der vielgehassten Strippe des Akkuladegeräts.

Eine britische Firma macht nun allen Smartphone-Abhängigen Hoffnung: Intelligent Energy will einen Akku entwickelt haben, der eine Woche läuft. Eingebaut haben die Tüftler das neue Wunderorgan in ein iPhone, angeblich ohne das Smartphone umfassend zu verändern. Nur ein paar neue Schlitze kommen hinzu: Durch sie treten Wasserdampf und Wärme aus dem Telefon, die bei der Stromerzeugung entstehen.

Das Smartphone wird zum Hybrid

Die britische Zeitung Daily Telegraph hat am Wochenende zuerst über die Techniksensation berichtet. Sie basiert auf einer von Intelligent Energy patentierten Technologie: einer Mini-Brennstoffzelle. Diese ist bereits in einen tragbaren Reserveakku für Smartphones, Tablets, Laptops und Digitalkameras verbaut, den die Briten vertreiben. In der Zelle werden Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser verwandelt. Die dabei entstehende Energie lädt den Akku des Geräts. Die Kartusche kostet rund 200 Euro und muss nach Benutzung bei einer Servicestelle von Intelligent Energy wieder aufgefüllt werden.

Das wird auch in Zukunft so bleiben: Das iPhone muss wie ein mit Wasserstoff betriebenes Auto regelmäßig an die Tankstelle. Allerdings haben die Briten die Brennstoffstelle so verkleinert, dass sie zusammen mit einem strombetriebenen Akku in das iPhone passt, bestätigte Geschäftsführer Henri Winand gegenüber dem "Daily Telegraph". Das Smartphone wird somit quasi zum Hybrid-Telefon.

Intelligent Energy hat bisher nicht bestätigt, dass der Apple-Konzern bei der Entwicklung des neuen Wunderakkus seine Finger mit im Spiel hat. Die Journalisten des "Daily Telegraph" sehen dafür dennoch Hinweise – etwa, weil die Firma stehts Apple-Geräte zur Demonstrationen zur Hand nimmt. Zweifellos könnte der Technikriese die Briten im Handumdrehen übernehmen.

aks

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