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Der Rundfunkbeitrag könnte wieder sinken

Um 30 Cent pro Monat und Beitragszahler Der Rundfunkbeitrag könnte wieder sinken

Das dürfte ARD und ZDF nicht gefallen: Die monatliche Haushaltsabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk könnte 2017 wieder sinken. Allerdings müssen die Ministerpräsidenten diesem Vorschlag zustimmen.

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Von Ehorses und Rheinlieben

Der monatliche Rundfunkbeitrag könnte 2017 wieder sinken.

Quelle: Maurizio Gambarini/dpa

Mainz. Es soll sich um einen Vorschlag der Finanzkommission KEF handeln. Sie ist für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zuständig und denke über einen niedrigeren Rundfunkbeitrag nach, berichtete am Freitag "Der Spiegel". Die Kontrolleure von ARD, ZDF und Deutschlandfunk wollten in der nächsten Woche eine Senkung um mindestens 30 Cent pro Monat und Beitragszahler vorschlagen – und zwar ab dem Jahr 2017. Grundlage dafür seien vorläufige Berechnungen. "Der Spiegel" berief sich in seinem Bericht auf Informationen aus Kreisen der Prüfer und der Rundfunkanstalten.

ARD fordert mehr Geld

Die KEF wollte die Meldung nicht kommentieren. Anfang  Februar solle der Vorschlag an die Rundfunkanstalten und die Rundfunkkommission der Länder gehen, sagte ein Sprecher in Mainz. Es gebe noch keinen Beschluss. Der endgültige Bericht werde voraussichtlich Mitte April vorgestellt.

ARD und ZDF haben für die Jahre 2017 bis 2020 einen Mehrbedarf angemeldet. Das ZDF braucht nach eigenen Angaben rund 383 Millionen mehr, die ARD-Sender halten zusätzliche 396 Millionen Euro für notwendig. Die Mehreinnahmen betrugen seit Einführung des neuen Beitragssystems aus den Jahren 2013 bis 2016 etwa 1,59 Milliarden Euro. Das Geld ist derzeit aber eingefroren.

Die KEF kann den angemeldeten Bedarf eindampfen, aber letztlich entscheiden die Länder. Sie dringen auf einen stabilen Rundfunkbeitrag. Derzeit werden 17,50 Euro im Monat fällig.

dpa/wer

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