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Google-Autos scannen Häuser auch per Laser

Internetdienst Streetview Google-Autos scannen Häuser auch per Laser

Der umstrittene Internetdienst Google Streetview sammelt mehr Daten als bislang angenommen. Die Google-Autos, die Haus für Haus in Deutschland fotografieren und auch persönliche Daten privater WLAN-Netze gespeichert haben, scannen auch Häuserfronten mit Lasern ab.

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Google-Autos im März 2010 auf der CEBIT Hannover.

Quelle: Rainer Dröse

Google-Autos scannen für den Internetdienst Streetview Häuser auch per Laser. Dies bestätigte am Montag ein Google-Sprecher. Datenschützer kritisieren die zusätzliche Datenerhebung, mit der das Unternehmen später im größeren Stil dreidimensionale Sta dtansichten im Internet bereitstellen möchte. „Wir fordern von dem Unternehmen eine detaillierte Erklärung“, sagte Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer, Thilo Weichert, der HAZ.

Die Datenschützer drohen wegen der jüngsten Vorwürfe gegen den Internet­riesen mit einer Anzeige. „Das Mitlesen von persönlichen E-Mails ist unzweifelhaft ein Straftatbestand, bei den anderen Erhebungen prüfen wir noch“, erklärte Weichert. Wie am Wochenende bekannt wurde, hatte der Google für seinen umstrittenen Straßenfoto-Dienst Streetview auch persönliche Nutzerdaten aus drahtlosen Computernetzwerken aufgezeichnet, darunter womöglich Teile von E-Mails. Google hatte sich entschuldigt und versichert, die Daten seien durch eine „Panne“ gespeichert worden.

Nach Recherchen der HAZ hat Google für die großflächigen Scans von Gebäuden Lasertechnik eingesetzt, wie sie auch an den Mautbrücken genutzt wird. Nach Angaben des Google-Sprechers sei es „nicht nötig“, sich das großflächige Scannen von Gebäuden genehmigen zu lassen. Sein Unternehmen habe bereits vor zwei Wochen die Öffentlichkeit über die Scans informiert. In mehreren Blog-Einträgen des Unternehmens von 2009 und 2010 fänden sich zudem Hinweise auf die Lasertechnik. Die Google-Autos fahren seit drei Jahren durch Deutschlands Straßen.

msc/dsc

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Zappeln im Netz: Googles Streetview-Autos haben Hunderte von Gigabyte an Material aus Funknetzen aufgezeichnet.

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  • voll normal Leser – 19.05.10 Voll Normal oder Paranoid? Naja muss jeder für sich selber entscheiden. Warum der "Personenausweis" besser sein soll als die vorhandene Pappe erschließt sich dem Leser nicht wirklich.

    Auf jeden Fall ist festzustellen, dass es sich bei Street View um einen absolut legalen Dienst handelt, da wir in dieser US-Imperialistisch gelenkten Gesellschaft immerhin noch Meinungs-, Presse-, Kunst- und Gewerbefreiheit haben.

    Vom öffentlichen Raum aus kann alles fotografiert und veröffentlicht werden, was dort zu sehen ist (Panoramafreiheit).

    Ich freue mich schon auf Street View und werde alle "Weißen Flecken" höchstselber hochauflösend ablichten und die Bilder auf Flick, Panoramio, Picasa und und und veröffentlichen...
  • Wer im Glashaus sitzt… Vahrenwalder – 19.05.10 Warum regt die HAZ sich eigentlich so über die Datenkrake Google auf, verliert aber kein einziges Wort über das eigene tun? Rund um den Glaspalast spitzeln zehn Kameras rund um die Uhr (auf die übrigens in keinster Weise hingewiesen wird) Passanten und Anwohnern hinterher.

    Liebes Verlagshaus Madsack, warum richtet ihr Kameras auf die Häuser in eurer Nachbarschaft? Warum spioniert ihr euren Nachbarn hinterher? Und was passiert eigentlich mit den dabei gewonnen Videodaten?
  • Paranoia 7eco – 18.05.10 Leute, Ihr schaukelt Euch in eine Rage dass es schon langsam bedenklich wird.

    Die Art, wie auf Google wegen Lapalien eingedroschen wird, wird irgendwann mal ein Lehrstück für jeden sein, der von wahren Problemen ablenken und gegen Unschuldige hetzen will.

    Wenn ich nur Artikel wie den obigen als Informationsquelle hätte würde ich mich auch aufregen. Da ich in dieser Thematik auf keine Journalisten und Politiker angewiesen bin, kann ich Euch nur sagen: Ihr werdet verarscht.
    Dinge wie VDS, ELENA, etc die wirklich in Persönlichkeitsrechte eingreifen werden selten bis gar nicht diskutiert.
    Stattdessen regt man sich auf: "Google sammelt Daten!! Die Schufte!! Wir verstehen zwar nicht was das bedeutet aber wir haben gelernt dass Daten böse sind also ist Google böse!"

    Leute... sammelt doch mal selbst Daten. Und lernt den Unterschied zwischen harmlosen Strassenfotos (und Lasermessungen, also 3D-Fotos) und Eurem Einwohnermeldeamt, dass Eure amtlich erhobenen Daten verkauft.

    Wenn ich hier alle Details breitklopfe in welchen in den letzten Monaten und Jahren misinformiert und gehetzt wurde, wie zuletzt bei der WLAN-Scangeschichte, wird der Text so lang dass keiner ihn auch nur anlesen wird. Außerdem würde man mich als Google-/CIA-Mitarbeiter bezichtigen.
    Nur so viel: Informiert Euch möglichst unabhängig und hört die Gegenseite an bevor Ihr urteilt. Leider sind die Details, die einem das abgerundete Bild öffnen, nicht immer leicht verständlich. Daher werfe ich Journalisten wie von der HAZ nicht vor, wissentlich und vorsätzlich fehlzuinformieren. Ganz bestimmt muss der Vorwurf aber an die Politik und unsere Möchtegern-Datenschutzbeauftragten gemacht werden. Hier kann Dummheit nicht mehr als Entschuldigung gelten.
  • Besatzungszone Bundesrepublik ... voll normaaaaal... – 18.05.10 Was jammert Ihr über die United Sadists of America?

    In der Besatzungszone Bundesrepublik dürfen die Amis alles.
    - Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland, nicht GG DER Bundesrepublik
    - Personalausweis, nicht Personenausweis

    Die deutschen Schlafschafe lassen sich am Liebsten von den radikalen Finanzterroristen ausnehmen.
    Und wo sitzen die?
    Genau.
    Bei der privaten FEDERAL PERVERS BANK der United Sadists.
    Noch Fragen?
  • Fotos und Laserscan Dennis – 18.05.10 Das hat die leider nicht mehr existenste Teleinfo-AG aus Garbsen schon vor Jahren gemacht und meines Wissens nach gibt es das Patent auch noch. Wundert mich, das da noch keiner gegen google vorgegangen ist. Die haben sogar fast die gleichen Laser von Sick benutzt. Das produkt hieß City-Server
  • google gegner – 18.05.10 Seit der Nazizeit und Stasi hat es keine größere kriminelle Organisation wie GOOGLE gegeben.
    Man sollte mit "allen" Mitteln gegen diese Schnüffelbande vorgehen.
    Sollen sie in Amerika schnüffeln und spionieren.
    Hier in Deutschland wird es Zeit, dass so einer kriminellen Vereinigung das HAndwerk gtelegt wird.
    BÜRGER WEHRT EUCH gegen diesen üblen Mob.
  • Widersprechen ist das Problem .-. – 18.05.10 Wenn man erst widersprechen muss, ist die "Tat" ja schon begangen und man kann nur im Nachhinein um Nichtveröffentlichung bitten. Die Daten sind aber immernoch bei Google vorhanden und werden vieleicht auch mal bei einer "Panne" veröffentlicht. Widerspruch setzt auch voraus, das man überprüfen kann, ob die Daten auch tatsächlich gelöscht wurden. Gab es auch hier eine Panne, sind die Daten per se schon mal im Internet und damit so gut wie nicht mehr zu löschen.
  • Ablenkung Datensparkasse – 17.05.10 Ist jemand schon mal auf die Idee gekommen das damit nur von Fingerabdrücken in Ausweisen, Vorratsdatenspeicherung, Internetsperren, DNS-Screenings, etc. abgelenkt werden soll.

    Über Sachen die jeder sehen kann regt ich die Politik auf, massive Eingriffe in meine informelle Selbstbestimmung wird von den selben Personen als unabdingbare Notwendig dargestellt.
  • Wo ist das Problem? Skipper – 17.05.10 Widersprechen ist doch ganz einfach. In NRW haben inzwischen schon einige Kommunen gesammelt für alle ihre öffentlichen Gebäude widersprochen - das gibt bestimmt einen interessanten StreetView - und verlangen nebenbei auch noch eine Sondernutzungsgebühr - hallo kommunaler Haushalt ?!
    Nur: Es gibt bei Google doch noch ganz andere Knackpunkte. Wer macht sich bei der ganzen StreetView-Debatte eigentlich noch Gedanken um die Copyrightverletzungen beim massenweisen Einscannen von Literatur? Ich vermute, an dieser Stelle wird auch "aus Versehen" eine Menge passieren. Manchmal habe ich das Gefühl, Google ist diese Stellvertreterdiskussion ganz recht; sie können dafür an anderer Stelle umso ungestörter weiter werkeln.
  • Videoaufnahmen H. Gugeldey – 17.05.10 Das ist furchtbar, alles wird ausspioniert, bespitzelt, gefilmt und öffentlich gemacht. Das müßte verboten werden, ist so ähnlich wie Spannerei.
    Oder die müßten hohe Gebühren dafür bezahlen; so 2 Milliarden Euro pro Quartal.
  • Verfahren bekannt geben, oder Scannen verbieten Hannover-BEwohner – 17.05.10 Hallo zusammen,
    ich denke das man Google nunmehr zwingen sollte das Verfahren für die Scannerei bekannt zu machen. Und so lange die das nicht machen sind die eben zu sperren. Kann ja wirklich nicht sein das die Sammeln was das Zeug hergibt, wofür andere schon längst eine Anzeige kassiert hätten. Und wie soll widersprechen können wenn man gar nicht weiss das da gespeichert wird...
  • SCAN asd – 17.05.10 Wir Deutschen lassen uns von den Amerikanern so übers Ohr hauen.Die dürfen hier machen was sie wollen.
    Irgendwann ist mal ENDE.
  • Bildungsmisere Mathematik – 17.05.10 Also wer sich einmal Streetview angesehen hat,
    dem sollte klar sein das für diese Art von Darstellung
    eine dreidimensionale Vermessung notwendig ist.
    Mathekenntnisse der 10. Klasse sollten dafür reichen.
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