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1000 Beschwerden gegen Wiesenhof-Spot

Anspielung auf Gina-Lisa 1000 Beschwerden gegen Wiesenhof-Spot

Die Empörung über den Wiesenhof-Spot mit Atze Schröder ist immer noch groß. Innerhalb von zwei Tagen hat der Deutsche Werberat rund 1000 Beschwerden erhalten, obwohl sich Geflügelproduzent und Komiker für ihre Anspielung auf Gina-Lisa Lohfink bereits entschuldigt haben.

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Geflügelproduzent Wiesenhof und Komiker Atze Schröder haben für ihr Werbevideo mit Anspielungen auf Gina-Lisa Lohfink eine Rüge des Deutschen Werberats bekommen.

Quelle: Youtube/Wiesenhof

Berlin. Wiesenhof und Atze Schröder haben für ihr Werbevideo eine Rüge des Deutschen Werberats bekommen. Der von dem Unternehmen bereits zurückgezogene Spot sei beanstandet worden, teilte der Werberat am Dienstag in Berlin mit. Das Gremium stufe das Video als "entwürdigend und diskriminierend" ein.

In dem Video ist Atze Schröder mit einer langen Bratwurst zu sehen. Er sagt dazu: "Danach müssen Gina und Lisa erstmal in die Traumatherapie." Gina-Lisa Lohfink steht derzeit vor Gericht, da ihr vorgeworfen wird, zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigt zu haben. Sie selbst hält an dem Vorwurf fest. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen.

Werberat kritisiert Wiesenhof

Die Öffentlichkeit war erst am Wochenende auf den Wiesenhof-Spot aufmerksam geworden. Innerhalb von zwei Tagen seien danach rund tausend Beschwerden eingegangen, teilte der Werberat mit. Eine Beschwerde reiche aus, um ein Verfahren bis hin zur möglichen öffentlichen Rüge einzuleiten, hieß es.

"Der Wiesenhof-Spot ist ein sehr deutlicher Fehlgriff, den das Gremium klar beanstandet hat", erklärte Werberat-Geschäftsführerin Julia Busse. Sicher habe das Unternehmen mit der sofortigen Aussetzung des Spots rasch und richtig reagiert, trotzdem müsse es sich die Frage stellen lassen, warum das Video überhaupt in dieser Form gedreht wurde.

Atze Schröder hatte sich auf seiner Facebook-Seite für den Beitrag entschuldigt und diesen als eine große Dummheit bezeichnet. Der Werbespot sei vor einem Jahr gedreht worden und hätte niemals veröffentlicht werden dürfen, schrieb Schröder.

afp/epd/RND

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