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"L.A. Noire" ist ein Krimi zum Mitspielen

Neues Konsolenspiel "L.A. Noire" ist ein Krimi zum Mitspielen

Krimi-Action in den 1940er Jahren: „L.A. Noire“ ist eine Mischung aus Actionspiel und interaktivem Thriller. Wir haben probegespielt und als Polizeianwärter Cole Phelbs Mörder festgenommen und Verbrechen aufgeklärt.

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„L.A. Noire“ spielt Ende der vierziger Jahre in Los Angeles.

Quelle: Rockstar Games

Mrs. Black weicht dem Blick aus. Nervös nestelt die Frau an ihren Fingern herum, während sie angibt, nichts über den Aufenthaltsort ihres Mannes zu wissen, dessen Auto verlassen und voller Blutflecken in der Nähe eines Bahnhofs gefunden wurde. An ihrer Mimik erkennt man, dass sie nicht die Wahrheit sagt, und das ist erstaunlich – denn Mrs. Black ist keine reale Frau, sondern eine virtuelle Figur aus dem Actionspiel „L.A. Noire“, das gerade für Xbox360 und PlayStation 3 erschienen ist.

„Motion Scanning“ nennt sich die Technologie, mit der Entwickler Team Bondi mehr als 400 Schauspieler gefilmt und in das Spiel eingebunden hat und somit dafür sorgt, dass die Animationen des Gesichts in Videospielen ein neues Level erreicht haben. Und die Mimik ist nicht nur eine grafische Spielerei, sondern ein wichtiger Aspekt des Spiels. „L.A. Noire“ ist kein Actiontitel wie etwa „Grand Theft Auto“, das ebenfalls von Rockstar Games produziert wurde und durch seinen Erfolg die Messlatte sehr hoch gelegt und im Vorfeld für entsprechende Erwartungen an das neue Spiel gesorgt hat. „L.A. Noire“ ist eine Mischung aus Actionspiel und interaktivem Thriller, besteht also zum Teil aus Elementen von Spielen wie „GTA“ oder dem PlayStation-3-Spiel „Heavy Rain“.

„L.A. Noire“ spielt Ende der vierziger Jahre in Los Angeles. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Kriegshelden und Polizeianwärters Cole Phelbs, der vom Schauspieler Aaron Staton, bekannt aus der TV-Serie „Mad Men“, verkörpert wird.

Während des Spiels muss Phelbs 21 Fälle von Mord über Brandstiftung bis hin zu Vergewaltigung lösen und in der Hierarchie der Polizei vom Streifenpolizisten zum Mitglied der Mordkommission aufsteigen. Zu Beginn einer Mission wird Phelbs zu einem Tatort gerufen, den er untersuchen muss. Wichtige Stellen, an denen Hinweise zu finden sind, hebt das Spiel mit einem akustischen Signal und einer Vibration im Controller hervor. Die Indizien und das Opfer werden untersucht und weisen auf Zeugen oder verdächtige Personen hin. Anschließend kommt es zum Highlight des Spiels: der Befragung der Personen. Mit den gesammelten Indizien werden nun die Zeugen und Verdächtigen konfrontiert, und Phelbs muss erkennen, ob die Person die Wahrheit sagt, es Grund zum Zweifeln gibt oder die Person lügt. Liegt Phelbs richtig, bekommt er wertvolle Informationen, um den Fall zu lösen. Liegt er mit seiner Vermutung falsch und verärgert somit den Befragten, muss er den Fall nicht von vorn beginnen, sondern den Täter auf andere Art überführen, etwa indem er verdächtige Personen beschattet.

"L.A. Noire" ist der neue Titel vom "GTA"-Macher Rockstar Games. Nicht nur deswegen waren die Erwartungen hoch.

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Ein weiteres Spielelement in „L.A. Noire“ sind die Actioneinlagen, in denen die Polizisten den Hauptverdächtigen per Auto oder zu Fuß verfolgen müssen oder von den Tätern in Schießereien verwickelt werden. Zusätzlich zu den Hauptmissionen können Phelbs und sein Partner in der Stadt herumfahren und weitere Verbrecher dingfest machen. Eine offene Welt, wie es sie „Grand Theft Auto“ gab, bietet „L.A. Noire“ jedoch nicht.

Die Handlung, die Atmosphäre und der an den „Film noir“ angelehnte Stil werden den Spieler für etwa 20 Stunden in den Bann ziehen und Action- und Krimifans während der gesamten Spielzeit bestens unterhalten.

„L.A. Noire“ gibt es für Xbox360 und PlayStation 3. Es ist ab 16 Jahren freigegeben und kostet etwa 50 Euro.

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Von Redakteur Jan Henrik Flecke

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