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"Charlie Hebdo" lobt Literaturpreis aus

Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" lobt Literaturpreis aus

Die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" hat einen Literaturpreis für Schüler und Studenten ins Leben gerufen. Die Macher wollen damit den Dialog mit der jungen Generation fördern.

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Ein Mann hält im Januar 2015 in der Innenstadt von Freiburg (Baden-Württemberg) bei der Solidaritätskundgebung eine Kopie des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" in die Höhe.

Quelle: Patrick Seeger/dpa

Paris. Mit dem Preis sollen Texte ausgezeichnet werden, die überraschend, verrückt und respektlos seien, sagte der Initiator des Projekts, Iégor Gran, dem französischen Radiosender "France Info" am Montag. Die Auszeichnung solle eine Alternative zu den klassischen und "trübseligen" Literaturpreisen sein, so der Mitarbeiter der Satirezeitschrift. Die Ehrung richtet sich an junge französischsprachige Menschen zwischen zwölf und 22 Jahren unabhängig von ihrem Herkunftsland.

Mit dem Preis will die Zeitung den Dialog mit der jungen Generation fortsetzen. Nach dem Terroranschlag am 7. Januar 2015 auf die Redaktion hätten viele junge Menschen der Redaktion spontan Zeichnungen geschickt, sagte der Karikaturist und "Charlie-Hebdo"-Chef Riss, Laurent Sourisseau. Die Zeitungsmacher wollten der jungen Generation helfen, sich von Konventionen zu befreien. Bei dem Terroranschlag auf das Satiremagazin waren zwölf Menschen gestorben, darunter bekannte Zeichner.

dpa

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