Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Prinz William posiert auf Schwulenmagazin

Rechte von Homosexuellen Prinz William posiert auf Schwulenmagazin

Es hätte keinen besseren Zeitpunkt dafür geben können: Ein britisches Schwulenmagazin ist mit Prinz William auf der Titelseite erschienen. Vier Tage nach dem Massaker von Orlando gelingt dem Royal damit eine deutliche Botschaft.

Voriger Artikel
Claus Kleber: „Vieles haut mich schlicht um“
Nächster Artikel
Günther Jauch scheitert mit Klage gegen "Bunte"

Erster Royal auf einem Gay-Magazin: Prinz William ist Coverboy der Zeitschrift Attitude.

Quelle: Attitude/Screenshot

London. Vielleicht wird Prinz William irgendwann König von Großbritannien. Geschichte hat er aber jetzt schon geschrieben: Der 33-Jährige ist der erste Royal, der als Coverboy auf einem Schwulenmagazin posiert.

Sein Bild ziert den Titel der aktuelle "Attitude"-Ausgabe. Es ist ein sympathisches Foto: William lacht in die Kamera, während er seinen Kopf auf der linken Hand abstützt. "Making history" steht daneben.

Foto-Shooting war bereits im Mai

Es ist ein Zufall, dass die Zeitschrift gerade jetzt mit William auf der Titelseite erscheint. Der Prinz hatte sich mit der Redaktion bereits im Mai getroffen. Er habe mit Homosexuellen darüber gesprochen, ob und wie sie im Alltag diskriminiert werden, berichtet Attitude. Anschließend sei William von Leigh Kelly fotografiert worden.

Aber der Zeitpunkt der Veröffentlichung hätte nicht passender sein können: Am vergangenen Wochenende wurden 49 Menschen im Schwulenclub "Pulse" von Omar Mateen erschossen – womöglich, weil der Täter Homosexuelle hasste. Wenn Prinz William vier Tage danach auf dem Titelblatt eines Gay-Magazins erscheint, ist das auch eine eindeutige Botschaft der Solidarität.

Plädoyer für die Rechte von Homosexuellen

"Niemand sollte wegen seiner Sexualität oder irgendeinem anderen Grund schikaniert werden", erklärte William damals im Mai im Gespräch mit der Redaktion des Attitute. "Was ich jedem jungen Menschen sagen möchte, die wegen seiner Sexualität diskriminiert wird: Lass es Dir nicht gefallen – sprich mit einem Erwachsenen, einem Freund, einem Lehrer oder einer Hilfsorganisation."

Auf Twitter reagierten viele Menschen begeistert auf das Cover mit dem britischen Prinzen. "Könnte es einen besseren Zeitpunkt geben", fragte zum Beispiel Jo Elvin, die als Journalistin für Großbritanniens größtes Frauenmagazin arbeitet.

RND/wer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Medien
HAZ-Volontäre gewinnen Medienpreis der Architektenkammer

Mit ihrer multimedialen Berichterstattung über die Wasserstadt Limmer haben die Volontäre der HAZ beim Medienpreis der Bundesarchitektenkammer den ersten Platz belegt.

Datenschutz im Netz: Diese Begriffe sollten Sie kennen