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Rolf-Dieter Krause erhält die Karlsmedaille

Ehrung für „Mister Europa“ Rolf-Dieter Krause erhält die Karlsmedaille

Er war lange Jahre der ARD-Mann für Europa, sein „Bericht aus Brüssel“ machte europäische Politik für den Zuschauer transparent. Jetzt wird Rolf-Dieter Krause mit der Karlsmedaille für europäische Medien ausgezeichnet.

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Komplexe Sachverhalte verständlich gemacht: Rolf-Dieter Krause erhält die Karlsmedaille.

Quelle: dpa

Aachen. Sein Beiname war „Mister Europa“, für den Fernsehzuschauer war er der Mann für den „Bericht aus Brüssel, die Auszeichnung trifft also den richtigen Mann. Im Aachener Rathaus wird am Donnerstagnachmittag die Karlsmedaille für europäische Medien verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an den Fernsehjournalisten Rolf-Dieter Krause für seine Verdienste als ehemaliger Leiter des Brüsseler ARD-Studios. Krause sei es in hervorragender Weise gelungen, seinen Zuschauern die komplexen Sachverhalte und Hintergründe der europäischen Politik verständlich zu machen, heißt es in der Preisbegründung.

Untrügliches Gespür für die Dimension der Nachricht

Krause galt während seiner aktiven Zeit weder als Euphoriker noch als Hysteriker. Mit einer Krise, die am Ende nur mediengemacht war, wollte er nichts zu tun haben. Was ihm zu eigen war: Ein untrügliches Gespür für die Dimension der jeweiligen Nachricht. Kritisch begleitete er das Werden Europas, vermied aber, den Zuschauer mit zuviel Europa-Skepsis zu fluten.

2012 wurde Krause „Journalist des Jahres“

Bei der heimatlichen Landeszeitung begann die Karriere des 1951 in Lüneburg geborenen Krause mit einem Volontariat. 1978 wurde er mit dem renommierten Wächterpreis ausgezeichnet, ab 1981 war er Korrespondent für Landespolitik bei der Essener Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), 1982 wechselte er zum WDR-Landesstudio Düsseldorf. Zwischen 1985 und 1990 war Krause als ARD-Korrespondent in Bonn tätig, danach arbeitete er als ARD-Korrespondent in Brüssel. Nach diversen weiteren Stationen stieg er 2000 zum Programmchef des WDR-Fernsehens auf und wurde 2001 Leiter des ARD-Studios in Brüssel. 2012 wurde er für seine Berichterstattung über die Euro-Krise „Journalist des Jahres“. Seit 2016 befindet sich der Vater zweier Töchter im Ruhestand.

Die Auszeichnung der Karlsmedaille für europäische Medien wird seit dem Jahr 2000 jährlich im Vorfeld der Verleihung des Internationalen Karlspreises vergeben.

Von big/RND/epd

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