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Das erste nicht-nackte Playmate des Jahres

Eugena Washington Das erste nicht-nackte Playmate des Jahres

Der Playboy zieht sein Nacktfoto-Stopp durch: Auch das frisch gekürte "Playmate des Jahres" ist im Magazin nicht vollkommen nackt zu sehen. Und auch aus einem anderen Grund ist die Wahl der 31-jährigen Siegerin besonders.

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Erst das dritte schwarze Playmate des Jahres in der Geschichte des Playboys: Eugena Washington

Quelle: afp

Los Angeles. Das erste US-Playboy-Playmate des Jahres nach dem Nacktfoto-Stopp steht fest: Eugena Washington, Model und Schauspielerin aus Kalifornien, zeigte sich den Fotografen vor der Playboy Mansion von Gründer Hugh Hefner in Los Angeles. Dort posierte die 31-Jährige vor ihrem Gewinn - einem Fiat 124 Spider. Zudem erhält sie 100.000 Dollar (88.000 Euro).

Provokant, aber nicht vollkommen nackt

Washington ist erst das dritte schwarze Playmate des Jahres von insgesamt 57 in der Geschichte des Magazins. Im Dezember war sie als Playmate des Monats erstmals auf dem Cover des US-Magazins zu sehen.

Als Playmate des Jahres wird sie die Juni-Ausgabe des Magazins zieren - es ist das vierte Mal, dass das Cover ohne ein vollkommen nackt zu sehendes Model erscheint.

Pamela Anderson war die Letzte

Das Magazin hatte  im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets "völlig überholt". Im Januar/Februar 2016 bekam Pamela Anderson die "Ehre", als das letzte unbekleidete Model das Cover des US-Playboy zu zieren. Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Das gilt allerdings nur für die USA: Die deutsche Ausgabe des "Playboy" will nicht mitmachen und auch weiterhin Nacktbilder drucken.

Mit den Abbildungen von vollkommen nackten Frauen hatte der "Playboy" ein Tabu gebrochen, seine erste Ausgabe 1953 mit einer komplett unverhüllten Marilyn Monroe war dabei gleich ein doppelter Coup. Es folgten weitere Fotos von Stars wie Kim Basinger, Madonna oder Sharon Stone - oder Bilder der Fotografen Helmut Newton und Annie Leibovitz, die für immer mit dem "Playboy" verbunden bleiben werden.

Auflage deutlich gesunken

Doch in den vergangenen Jahren verlor das Magazin stetig an Auflage. Nach einem Hoch von sieben Millionen im Jahr 1972 sank sie auf zuletzt etwa 800.000. Das Beil für die expliziten Nackt-Fotos im Magazin fiel in Abstimmung mit Hugh Hefner.

Der Internetauftritt des "Playboy" ist schon seit August 2014 völlig frei von solchen Fotos. 

afp/RND/zys

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