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Weihnachtsmanngate: Smart zieht Spot zurück

Kritik auf Facebook und Twitter Weihnachtsmanngate: Smart zieht Spot zurück

Mit seinem Weihnachts-Werbespot landete Edeka einen YouTube-Hit. Anders erging es dem Autohersteller Smart. Wegen Protesten aufgebrachter Eltern rund um den Weihnachtsmann zog er seinen Weihnachts-Spot zurück.

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Wegen Protesten aufgebrachter Eltern rund um den Weihnachtsmann zog der Kleinwagenhersteller Smart seinen Weihnachts-Spot zurück.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Stuttgart. "Wir bedauern sehr, dass unser Radio-Spot bei einigen Hörern auf Ablehnung stößt", sagte ein Smart-Sprecher am Donnerstag in Stuttgart. Er sei durch einen anderen ersetzt worden.

In der kritisierten Werbung für den Viersitzer Forfour unterhalten sich die Eltern im fahrenden Auto. Die Mutter sagt während der Rückfahrt von der Familienfeier unter anderem: "Die Kinder haben Opa den Weihnachtsmann echt abgekauft. (...) Ich wünschte, sie würden nie erfahren, dass es den Weihnachtmann gar nicht gibt." Daraufhin sind zwei Kinderstimmen mit einem fragenden "Was?" zu hören.

Kritik bei Facebook und Twitter

Eltern empörten sich, dass Kinder zu früh die Vorstellung vom Weihnachtsmann genommen wird. Vor allem in den sozialen Netzwerken wie Facebook kam es zu Kritik. "Sollte es irgendwann zu einer Wahl zum empathie- und gedankenlosesten Werbespot aller Zeiten kommen - Gratulation vorab", schimpfte Facebook-Nutzer Markus Hans auf der Seite von Smart.

"Ihr wisst schon, dass durch die doofe smart forfour Werbung grad hunderte Kinderträume zerstört werden, @WDR2?", twitterte Danny Giessner und sprach von einem " weihnachtsmanngate".

Der Spot sei bereits am Montag gestoppt worden, sagte der Smart-Sprecher. Aus organisatorischen Gründen sei er danach noch auf einigen wenigen Sendern zu hören gewesen. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der Spot nicht mehr ausgestrahlt wird und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten." Eigentlich hatte der Spot dafür werben sollen, dass der als Zweisitzer bekannte Smart auch mit Rückbank erhältlich ist.

dpa

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