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Medien Gina-Lisa, die "Scheinheilige"
Nachrichten Medien Gina-Lisa, die "Scheinheilige"
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11:39 23.08.2016
Gina-Lisa Lohfink ziert nach der Urteilsverkündung im Prozess um die Vorwürfe der Vergewaltigung die Titelseiten. Quelle: screenshot/meedia
Hannover

Am Tag nach der Urteilsverkündung ziert Gina-Lisa die Titelseiten der Boulevardblätter. Das Interesse an der Verhandlung über den Vorwurf der Vergewaltigung war riesig - sogar ausländische Medien hatten über den Fall berichtet.

Das Amtsgericht Tiergarten in Berlin entschied nun am Montag: Die von Lohfink erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe gegen zwei Bekannte seien erfunden. "Diese Behauptungen sind aus Überzeugung des Gerichts unwahr", sagte Richterin Antje Ebner am Montag. Sie verurteilte die 29-Jährige wegen falscher Verdächtigung zu einer Strafzahlung in Höhe 20.000 Euro.

Der Fall um die von Gina-Lisa Lohfink hervorgebrachten Vorwürfe der Vergewaltigung, wurde von einem großen medialen Interesse begleitet. Am Tag nach der Urteilsverkündung ziert die 29-Jährige die Titelseiten der Boulevardblätter.

Lohfink nutzt unterdessen die mediale Aufmerksamkeit. Am Dienstagmorgen war sie im Sat.1 Frühstücksfernsehen zu Gast und äußerte sich zu dem Urteil. „Ich habe nicht gelogen", sagte die 29-Jährige. Ihr Anwalt will in Berufung gehen.

RND/mat

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