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Warum die HAZ das "Pressefoto des Jahres" nicht zeigt

Ermordung des Botschafters Warum die HAZ das "Pressefoto des Jahres" nicht zeigt

Das „Pressefoto des Jahres 2016“ zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei im Dezember – und dabei sowohl den Täter als auch das leblose Opfer. Die HAZ hat sich bereits bei der Berichterstattung über die Tat im Dezember entschieden, das Foto so nicht zu zeigen.

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Der AP-Fotograf und Gewinner des World Press Photos: Burhan Ozbilici.

Quelle: dpa

Amsterdam. Das „Pressefoto des Jahres“ zeigt Nachrichten noch einmal aus einer anderen Perspektive, es gibt Konflikten oder Katastrophen oft ein anderes Gesicht. Dieser zweite Blick lohnt sich in aller Regel sehr.  Das von der Jury des „World Press Photo Award“ ausgewählte „Pressefoto des Jahres 2016“ jedoch ist anders. Es zeigt die Ermordung des russischen Botschafters in der Türkei im Dezember – und dabei sowohl den Täter als auch die Leiche. Wir haben uns bei der Berichterstattung über die Tat im Dezember entschieden, das Foto des türkischen Fotojournalisten Burhan Ozbilici nicht vollständig zu zeigen und bleiben auch jetzt dabei. Aus Respekt vor dem Opfer, dem russischen Botschafter Andrej Karlow.

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Am Freitag kürte die niederländische Stiftung World Press Photo das Pressefoto des Jahres. Die Auszeichnung gilt als renommiertester und begehrtester unter Bildjournalisten. Hier sehen Sie eine Auswahl der Sieger aus zehn Kategorien.

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Auf dem diesjährigen Siegerfoto ist ein schreiender Mörder mit einer Pistole in der Hand zu sehen, die andere Hand streckt er in die Luft. Neben ihm auf dem Boden liegt sein Opfer. Die „World Press“-Jury bezeichnete die Aufnahme als „explosives Bild, das den Hass unserer Zeit abbildet“. In diesem Jahr nahmen den Organisatoren zufolge 5.034 Fotografen aus 125 Ländern am „World Press Photo Award“ teil. Insgesamt waren 80.408 Fotos eingereicht worden.

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