Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Medien WhatsApp will Daten an Facebook weitergeben
Nachrichten Medien WhatsApp will Daten an Facebook weitergeben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:37 25.08.2016
Datenaustausch: WhatsApp will Benutzerdaten an Facebook übermitteln. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Anzeige

Auf welche Informationen von WhatsApp -Nutzern wird Facebook künftig zugreifen können?

Nachdem bei der Übernahme durch Facebook 2014 vereinbart wurde, die Daten getrennt zu lassen, macht WhatsApp nun einen vorsichtigen Schritt. Facebook soll die Telefon-Nummer des Nutzers bekommen sowie Informationen dazu, wann er bei dem Dienst aktiv war.

Was will Facebook damit?

Es heißt, damit solle die Werbung bei Facebook besser personalisiert werden. Zum anderen solle innerhalb der Facebook-Gruppe auch ein Dienst wie die Fotoplattform Instagram WhatsApp-Daten nutzen können, um Nutzer zum Folgen vorzuschlagen.

Bleibt WhatsApp werbefrei?

Ja, daran soll sich nichts ändern, wie Gründer Jan Koum schon oft zugesichert hatte.

Bekommt Facebook auch Zugriff auf den Inhalt der Kurzmitteilungen?

Nein, versichert WhatsApp. Die Inhalte seien seit Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Frühjahr nur für die beteiligten Nutzer selbst sichtbar, also selbst nicht für WhatsApp.

Was ist mit anderen Daten wie Profilnamen?

WhatsApp erklärt, man habe "im Moment" nicht vor, sogenannte optionale Account-Informationen wie zum Beispiel Profilnamen, Profilfoto oder Statusmeldung mit Facebook zu teilen.

Muss man dieser Änderung der Nutzungsbedingungen zwangsläufig zustimmen, um WhatsApp weiternutzen zu können?

Wer am 25. August bereits bestehender WhatsApp-Nutzer ist, könne Facebook verbieten, die Profilinformationen zur Personalisierung der Werbung und Freunde-Vorschläge einzusetzen, heißt es. Die Telefonnummer und Daten zur Nutzung würden aber in jedem Fall mit Facebook geteilt.

Was verrät eine Handynummer überhaupt?

Mit der Telefonnummer können Profile eindeutig einer bestimmten Person zugeordnet werden. Zugleich macht sie es einfacher, für die Sicherheit bei Online-Diensten zu sorgen, weil über sie zum Beispiel eine Zwei-Stufen-Authentifizierung laufen kann.

Was ändert sich sonst noch?

WhatsApp schafft erste Grundlagen für die geplante Öffnung des Dienstes für die Kommunikation zwischen Nutzern und Unternehmen. Dabei gehe es etwa um Informationen zu Bestellungen oder Versand-Benachrichtigungen. „So kannst du zum Beispiel Informationen zum Flugstatus für eine bevorstehende Reise, einen Zahlungsbeleg für etwas, das du gekauft hast, oder eine Benachrichtigung bezüglich eines Liefertermins erhalten.“ WhatsApp machte bisher keine Angaben dazu, wie der Service konkret aussehen soll.

dpa/RND

Medien Stiftung für Zukunftsfragen - Neue Medien dominieren unsere Freizeit

2591 Stunden Freizeit bleiben den Bundesbürgern nach Berechnungen der Stiftung für Zukunftsfragen im Jahr. Was machen die Deutschen daraus? Eine Umfrage zeigt: Soziale Kontakte rutschen in den Hintergrund. 

25.08.2016
Medien Animationsserie "Die Garde der Löwen" - Lukas Podolski wird Synchronsprecher

Der Fußballspieler Lukas Podolski nimmt einen Nebenjob an: Er wird Synchronsprecher und leiht einem frechen Stachelschwein seine Stimme.

23.08.2016
Medien Boulevard reagiert auf Urteil - Gina-Lisa, die "Scheinheilige"

Das Urteil im Fall Gina-Lisa Lohfink ist gefallen, das Model wurde verurteilt. Am Tag danach füllt der Fall viele Titelseiten. Vor allem im Boulevard kommt die 29-Jährige schlecht weg. "Alles gelogen!" titelt etwa die Mopo.

23.08.2016
Anzeige