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Was der erste Trailer über „Star Trek: Discovery“ verrät

Kultserie Was der erste Trailer über „Star Trek: Discovery“ verrät

Netflix legt den ersten Videoclip zur neuen Serie „Star Trek: Discovery“ vor. Die Bilder lassen auf eine Tragödie epischen Ausmaßes schließen und machen Lust auf ein großes, düsteres Weltraumabenteuer. Den Starttermin legt der US-Sender CBS immer noch nicht fest, jetzt aber sind es schon 15 Folgen statt 13.

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Pilger in einer fernen Welt: Captain Philippa (Michelle Yeoh) und ihre Erste Offizieren Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) im Beduinenlook, möglicherweise auf einen Traktorstrahl (Beam) der Discovery wartend.

Quelle: Screenshot

Hannover. Zwei mehr werden von den Fans immer gern genommen. Der Erstausstrahlungstermin für die neue Serie „Star Trek: Discovery“ ist zwar immer noch geheim, aber schon vor dem Start steht fest, dass die Zahl der Episoden von ursprünglich geplanten 13 auf 15 erhöht wird, wie der Streamingdienst Netflix am Mittwoch (18. Mai) mitteilte.

Netflix zeigt „Star Trek: Discovery“ außerhalb Nordamerikas. In den USA ist CBS am Ruder, der Sender will mit der neuen Serie aus dem „Raumschiff Enterprise“-Kosmos seinen eigenen Streamingdienst CBS All Access befeuern. Sendetermin: Herbst, mehr Details gibt es nicht. Jede der wöchentlichen Episoden soll 24 Stunden nach der US-Erstausstrahlung bei CBS auch bei Netflix vorliegen.

Ein Raumschiff als Träne an der Wange

„Discovery“ hat ein richtiges Filmplakat, wie man es von großen Kinoproduktionen kennt. Netflix präsentierte es am Mittwoch den Trekkies der Welt. Zu sehen ist eine Hand, die den vulkanischen Gruß mit abgespreiztem Ring- und Kleinfinger zeigt. Dahinter sieht man einen Teil des Gesichts der Heldin der Serie, der Ersten Offizierin Michael Burnham (Sonequa Martin-Green). Ansonsten: viel Weltraum, zwei Planeten (einer davon blau, möglicherweise die Erde, zumindest erdähnlich) und ein senkrecht durchstartendes Raumschiff, die wie eine Träne an der Wange von Burnham hängt.

Den ersten Trailer stellte Netflix auch vor – bei Facebook und Youtube. Die Geschichte der ersten Staffel wird darin nur kurz und vage angerissen. Alles spielt, was mit plakativer Schrift zur Fanorientierung verkündet wird, „zehn Jahre vor Kirk, zehn Jahre vor Spock“ und den Abenteuern der NCC 1701 -USS Enterprise.

Das Raumschiff, das zur Erforschung neuer Welten und Lebensformen die unendlichen Weiten des Universums erforscht, heißt Discovery (Entdeckung) wie das unglückliche Schiff in Stanley Kubricks Klassiker „2001 – Odyssee im Weltraum“. Wie in früheren Geschichten der US-Serie, die vor mehr als 50 Jahren Premiere hatte, gibt es auch diesmal Ärger mit den martialischen Klingonen, die inzwischen – der Tricktechnik sei Dank – immer mehr wie glaubwürdige Aliens aussehen und nicht mehr wie gut geschminkte schauspielernde Erdbewohner.

„Ich spüre das Kommen des Todes ...“

Man sieht im Trailer Discovery-Captain Philippa (Michelle Yeoh) mit Burnham in Beduinengewändern durch die Dünen eines Wüstenplaneten schreiten. Man sieht die Discovery spektakulär durch einen Sandsturm brechen, wohl um die beiden Wüstenpilger hochzubeamen. Man sieht ferner Spocks Vater Sarek als Hologramm, ziemlich wütende Klingonen und immer wieder Sonequa Martin-Green in aparter Uniform oder coolem Raumanzug.

Ein unbekanntes Objekt wird gesichtet, so heißt es, und am Ende der knapp 90 Sekunden, verspricht die Heldin, zu retten, was noch zu retten ist. Ein Außerirdischer raunt traurig: „Ich spüre das Kommen des Todes, ich fühle ihn jetzt kommen.“ Und die Entscheidung muss getroffen werden, ob man als Schiff der Sternenflotte deren Gesetzen treu bleibt, oder ausnahmsweise und in der Not doch mal als erster schießt.

Der flehentlich gesungene Song „My Tears Are Becoming A Sea“ der französischen Elektroband M83 tut ein Übriges, um den Eindruck von Drama und Tragödie zu vermitteln. Die Geschichte ist unbekannt aber in jedem Fall groß, es gibt keine Einzelepisoden, sondern eine Art Weltraumroman in Bildern.

Von Matthias Halbig / RND

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