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kino.to-Betreiber verhaftet

Razzia kino.to-Betreiber verhaftet

kino.to offline, der Besitzer im Gefängnis: Am Dienstag haben allein in Deutschland knapp 270 Polizisten, Steuerfahnder und Datenspezialisten die Geschäftsräume und Rechenzentren der Betreiber des Filmraubkopienportals durchsucht.

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Kino.to ist das größte deutschsprachige Portal, welches Raubkopien von Serien und Filmen illegal verbreitet.

Quelle: dpa

Die Website ist vom Netz, ihre Betreiber sitzen im Gefängnis und Millionen Schwarzgucker schauen in die Röhre: Am Dienstag haben allein in Deutschland knapp 270 Polizisten, Steuerfahnder und Datenspezialisten die Geschäftsräume und Rechenzentren der Betreiber des Filmraubkopienportals kino.to durchsucht. Das teilte die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU) mit, auf deren Strafantrag die Ermittlungen zurückgehen.

Auch in Spanien und Frankreich gab es Razzien. Insgesamt wurden 13 Personen verhaftet, nach einer weiteren wird derzeit noch gefahndet. Die Polizei beschlagnahmte die Domain, am Dienstag konnten unter kino.to keine Spielfilme mehr angeschaut werden. Darüber hinaus wurden mehrere „Streamhoster“, auf denen die verlinkten Raubkopien liegen, von den Behörden vom Netz genommen.

Vier Millionen Nutzer

Für die Generalstaatsanwaltschaft Dresden besteht der „Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen“ in über einer Million Fällen. Der Schaden für die Filmwirtschaft und auch die Profite der Hauptbeschuldigten lägen jeweils im siebenstelligen Bereich.

Kino.to ist das größte deutschsprachige Portal, welches Raubkopien von Serien und Filmen illegal verbreitet. Es hat täglich etwa vier Millionen Nutzer. „Wir beschäftigen uns momentan mit der Anbieterseite und haben die User ganz weit zurückgestellt“, sagt Staatsanwaltschaftssprecher Wolfgang Klein auf Nachfrage.

Sören Hendrik Maak

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