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02:15 10.11.2013
Von Albrecht Scheuermann
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Seit Jahren versuchen die Währungshüter überall in der Welt, mit Unmengen von Geld zu Minizinsen die Wirtschaft anzukurbeln – mit wenig Erfolg. Vor allem gerät dadurch ein wichtiges Ziel außer Reichweite: Die Geldschwemme soll helfen, die Zinsen am Kapitalmarkt unterhalb der Teuerungsrate zu halten – und damit die Schuldenkrise zu entschärfen.

Das Ganze nennt sich „finanzielle Repression“: Das Vermögen der Sparer wird entwertet, zugleich sinkt der reale Wert der Staatsschulden. Was sich die Volkswirte und Finanzstrategen ausgedacht haben, funktioniert jedoch bislang nicht so richtig. Die flaue Wirtschaftsentwicklung in Europa hält die Inflation im Zaum, sodass die reale Entschuldung der Staaten kaum in Gang kommt.

Die Zinssenkung um einen Viertelpunkt dürfte daran wenig ändern, sie hat eher symbolische Bedeutung. Gleichwohl jubelten die Börsen – nicht ohne Grund. Die Zentralbank lässt den Geldhahn weit geöffnet, das viele Geld kann weiter in die Finanzmärkte strömen. Allerdings haben die Währungshüter jetzt ihr Pulver weitgehend verschossen, auch wenn EZB-Chef Draghi sich anders äußert. Wenn die Konjunktur vor allem in den Krisenregionen Europas nicht bald Fahrt aufnimmt, wird es kompliziert.

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