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Die Sparkasse muss sich anstrengen

Kommentar Die Sparkasse muss sich anstrengen

Die Sparkasse Hannover hat verkündet, welche Filialen sie in der Region Hannover schließt. Damit kann sie Kosten sparen, doch die Kundenbindung wird spürbar geringer. Besonders über wettbewerbsfähige Gebühren sollte sie nun nachdenken, damit nicht mehr Kunden abwandern. Ein Kommentar von Albrecht Scheuermann.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Eines ist gewiss, wenn eine Sparkasse Zweigstellen schließt: Das gibt eine Menge Ärger. Schließlich fühlen sich viele Kunden abserviert – und viele Kommunalpolitiker sehen es mit Ingrimm, wenn das rote „S“ in ihrem Stadtteil oder Dorf verschwindet.

Ziemlich genau lassen sich auch die Kostenersparnisse kalkulieren. Dagegen fällt es schon schwerer, die Reaktionen der Kunden abzuschätzen. Für viele könnte die Schließung der nächsten Zweigstelle ein Anlass sein, über einen Wechsel der Bank nachzudenken. Schließlich werben die Sparkassen immer noch damit, das mit Abstand dichteste Filialnetz zu haben. Je dünner es wird – desto dünner wird dieses Argument der Kundenbindung.

Deshalb darf die Sparkasse Hannover nicht nur auf die Kosten schauen – sie muss auch Angebote entwickeln, die neue Kunden anlocken oder zumindest helfen, sie zu behalten. Die vor einigen Monaten verkündete saftige Preiserhöhung speziell für Onlinekonten ist jedenfalls kein Werbeargument. Je mehr Geschäft ins Netz abwandert, desto mehr muss die Sparkasse sich anstrengen, dass sie im Konkurrenzkampf mit den reinen Internet-Banken nicht unter die Räder kommt. Dazu gehören auch wettbewerbsfähige Gebühren.

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Die Schließung der kleinen Filiale am ­Davenstedter Markt kommt für Anwohner nicht überraschend. Foto: von Ditfurth

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