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00:16 05.10.2015
Von Heiko Rehberg
Ron-Robert Zieler mit Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. Quelle: dpa
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Ausgerechnet vor dem wichtigen Nordderby am Sonnabend gegen Werder Bremen muss 96-Torwart Ron-Robert Zieler eine schlechte Nachricht verdauen: Für ihn ist in der Fußball-Nationalmannschaft in den letzten beiden EM-Qualifikationsspielen in der kommenden Woche kein Platz. Bundestrainer Joachim Löw setzt hinter der unumstrittenen Nummer 1 Manuel Neuer diesmal auf Marc-Andre ter Stegen und Bernd Leno. Muss Zieler nun um sein EM-Ticket fürchten?

Man wisse, was man an Zieler habe, hat Bundestorwarttrainer Andreas Köpke mitteilen lassen. Das klingt nicht wirklich überschwänglich, muss man aber auch nicht dramatisieren. Es ist das gute Recht von Löw, sich auch andere Torhüter einmal näher anzuschauen. Dass er als Nummer 2 und 3 diesmal auf ter Stegen und Leno kam, ist trotzdem interessant, weil beide nicht als die besten Freunde gelten – und man sie beim DFB von der U21 bestens kennt. Den derzeit stärksten Bundesligatorwart, den Schalker Ralf Fährmann, lud Löw nicht ein.

Leno und ter Stegen spielen mit ihren Clubs in der Champions League, Zieler nicht. Das ist ein Nachteil für den Hannoveraner, hat bei Löw vor der WM 2014 allerdings auch keine Rolle gespielt.

Zieler hat in dieser Saison bei zwei Gegentoren gegen Leverkusen und Stuttgart nicht gut ausgesehen, ansonsten aber erstklassige Leistungen gezeigt. Auch ter Stegen und Leno haben in ihren Clubs zuletzt gepatzt: Kein Torhüter auf der Welt, nicht einmal der Ausnahmekeeper Neuer, ist fehlerfrei.

Hält Zieler sein Niveau, besitzt er weiter gute Chancen, bei der EM im nächsten Jahr dabeizusein. In der Nationalelf war auf ihn bislang stets Verlass. Und Verlässlichkeit ist etwas, das bei Löw eine große Rolle spielt.

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