Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
EHEC-Erreger Bauern bekommen millionenschwere Hilfen für EHEC-Krise
Nachrichten Panorama EHEC-Erreger Bauern bekommen millionenschwere Hilfen für EHEC-Krise
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:37 14.06.2011
Europäische Landwirte erhalten 210 Millionen Euro für ihre Umsatzeinbußen. Quelle: dpa
Anzeige
Brüssel

Die von der EHEC-Krise betroffenen Bauern in Europa erhalten 210 Millionen Euro für ihre Umsatzeinbußen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. In den kommenden Tagen soll die Regulierung im Amtsblatt erscheinen und damit in Kraft treten.

Zuvor hatten Vertreter der 27 EU-Länder mehrere Stunden über die Höhe der Zahlungen beraten. Dabei war die von der Kommission erhoffte Mehrheit nicht zustande gekommen. Die Kommission konnte aber wegen des speziellen Verfahrens ihren Vorschlag dennoch durchzubringen. Die EU-Länder und die Kommission hatten sich zuvor auf das Verfahren geeinigt.

Während Deutschland und die Niederlande für Hilfen in Höhe von 210 Millionen Euro gestimmt hatten, forderten viele Länder noch mehr Geld, verlautete aus EU-Kreisen. Gegenstimmen kamen unter anderem aus Spanien, Frankreich und Polen. Enthaltungen kamen mitunter aus Italien, Griechenland und Österreich.

Ursprünglich hatte die EU-Kommission Zahlungen in Höhe von 150 Millionen Euro vorgeschlagen. Bei einem Sondertreffen in Luxemburg hatten die EU-Agrarminister sich in der vergangenen Woche bereits im Grundsatz auf Entschädigungszahlungen geeinigt. Wegen der Seuche war der Absatz von frischem Gemüse in den vergangenen Wochen europaweit eingebrochen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Aufatmen im Norden Deutschlands: Die Zahl der EHEC-Neuerkrankungen geht zurück. Die Verbraucher kaufen nach der Entwarnung für Salat, Gurken und Tomaten wieder gerne Gemüse. Sprossen von einem Biohof im niedersächsischen Bienenbüttel waren als Träger des gefährlichen Darmkeims identifiziert worden.

14.06.2011

Zwölftes EHEC-Todesopfer in Niedersachsen: Ein Zweijähriger aus Celle ist am Dienstag an den Folgen des hämolytisch-urämischen Syndroms gestorben - es ist das erste Kind, das nach einer EHEC-Infektion verstarb.

14.06.2011

Gegen den Betreiber des Biohofs in Bienenbüttel, auf dem mit EHEC belastete Sprossen gefunden wurden, ist Anzeige erstatt worden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüft derzeit den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und gemeingefährlicher Vergiftung.

14.06.2011

Aufatmen im Norden Deutschlands: Die Zahl der EHEC-Neuerkrankungen geht zurück. Die Verbraucher kaufen nach der Entwarnung für Salat, Gurken und Tomaten wieder gerne Gemüse. Sprossen von einem Biohof im niedersächsischen Bienenbüttel waren als Träger des gefährlichen Darmkeims identifiziert worden.

14.06.2011

Zwölftes EHEC-Todesopfer in Niedersachsen: Ein Zweijähriger aus Celle ist am Dienstag an den Folgen des hämolytisch-urämischen Syndroms gestorben - es ist das erste Kind, das nach einer EHEC-Infektion verstarb.

14.06.2011

Gegen den Betreiber des Biohofs in Bienenbüttel, auf dem mit EHEC belastete Sprossen gefunden wurden, ist Anzeige erstatt worden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüft derzeit den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und gemeingefährlicher Vergiftung.

14.06.2011
Anzeige