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Staatsanwaltschaft prüft Anzeige gegen Biohof in Bienenbüttel

Ursprungsort von EHEC Staatsanwaltschaft prüft Anzeige gegen Biohof in Bienenbüttel

Gegen den Betreiber des Biohofs in Bienenbüttel, auf dem mit EHEC belastete Sprossen gefunden wurden, ist Anzeige erstatt worden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüft derzeit den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und gemeingefährlicher Vergiftung.

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Gegen den Betreiber des Biohofs in Bienenbüttel wurde Anzeige erstattet.

Quelle: dpa

Lüneburg. Wegen der mit EHEC-Keimen belasteten Sprossen aus Bienenbüttel ist Anzeige gegen die Betreiber des Biohofes erstattet worden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüfe derzeit den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und gemeingefährlicher Vergiftung, berichtete am Dienstag die Lüneburger „Landeszeitung“. Ein Mann aus Münster, der selbst nicht an EHEC erkrankt ist, hatte die Betreiber angezeigt. „Wir prüfen derzeit, ob wir das Verfahren zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Oldenburg abgeben. Dort ist die Zentralstelle für Landwirtschaftsstrafsachen“, sagte der Behördensprecher. Weitere Anzeigen im Zusammenhang mit dem Biohof lägen bislang nicht vor.

Gemüseverkauf läuft wieder an

Nach der EHEC-Entwarnung für Tomaten, Gurken und Salat beginnt sich die Lage an den Gemüsetheken im Land zu normalisieren. Gemüse wird wieder nachgefragt, sagte Klaus Dahmke vom Bauernverband Schleswig-Holstein am Dienstag. Die Direktvermarkter auf den Wochenmärkten und in Hofläden beobachteten wieder eine steigende Nachfrage. Die Gemüseregale in den Verbrauchermärkten seien jedoch über Pfingsten leer geblieben, da es den großen Supermarkt- und Discounter-Ketten nach der Entwarnung nicht mehr gelungen sei, rechtzeitig zu ordern: „Die Ware war produziert und im Vertrieb, aber sie konnte nichts ins Regal gebracht werden“, sagte Dahmke. „Wir müssen jetzt das Vertrauen der Verbraucher wieder gewinnen.“

dpa

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