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Rückblick: Die "Unwörter" des Jahres (2014-2008)

2014 gewann der Begriff "Lügenpresse": Diese pauschale Verurteilung "verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit", betonte die Jury. Quelle: dpa
2013, "Sozialtourismus": Der Ausdruck diskriminiert laut Jury Menschen, "die aus purer Not in Deutschland eine bessere Zukunft suchen, und verschleiert ihr prinzipielles Recht hierzu". Quelle: dpa
2012, "Opfer-Abo": Das Schlagwort hatte Wetter-Moderator Jörg Kachelmann geprägt. Er meinte damit, dass Frauen immer wieder die Opferrolle zugesprochen werde. Die Jury kritisierte, der Begriff stelle Frauen pauschal unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden und damit selbst Täterinnen zu sein. Quelle: dpa
2011, "Döner-Morde": Dieser Begriff war für die Mordserie der rechtsextremistischen NSU-Terroristen verwendet worden. Mit der "sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung" würden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt, erklärte die Jury. Quelle: dpa
2009, "Betriebsratsverseucht": Damit würden Arbeitnehmer-Interessen in völlig unangemessener Weise als Seuche dargestellt. Quelle: dpa

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