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 Der damals 17-Jährige Marco soll im Türkeiurlaub 2007 eine 13 Jahre alte Britin sexuell missbraucht haben.

Nach dem türkischen Schuldspruch gegen Marco ist die Verteidigung wie angekündigt in Revision gegangen. Eine rein formale Berufung sei bereits an den Kassationshof in Ankara geschickt worden, teilte Marcos deutscher Anwalt Jürgen Schmidt am Donnerstag in Uelzen mit.

18. September 2009

Nach dem Schuldspruch für Marco im türkischen Antalya herrscht bei dem 19-Jährigen, seiner Familie und seinen Anwälten Katerstimmung. Mit der Bewährungsstrafe von zwei Jahren und gut zwei Monaten für den sexuellen Missbrauch der damals 13-jährigen Britin Charlotte im Türkeiurlaub 2007 ist für sie am Mittwoch nur der erste Abschnitt eines bereits mehr als zwei Jahre andauernden Gerichtsmarathons zu Ende gegangen.

Der Freispruch, auf den Marco Weiss gehofft hatte, ist ausgeblieben. „Schuldig“ lautete das Urteil der Richter in Antalya, die den jungen Deutschen wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen zu zwei Jahren und knapp drei Monaten Haft verurteilten.

Hofft auf Freispruch: Marco Weiss.

Im Prozess gegen den in der Türkei wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs angeklagten deutschen Schüler Marco wird am Mittwoch das Urteil erwartet.

Der Rechtsstreit um Marco Weiss geht weiter. Ein Urteil wird nun frühestens im September fallen. Und anschließend wird sich vermutlich der türkische Berufungsgerichtshof in Ankara mit dem Fall befassen. Die Berufungsrichter könnten die Akten zur Neuverhandlung dann wieder nach Antalya schicken - der Fall Marco Weiss wird zur unendlichen Geschichte.

Der Prozess gegen den deutschen Schüler in der Türkei wurde auf September vertagt.

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Die Staatsanwaltschaft im türkischen Antalya hält den Uelzener Schüler Marco Weiss im Prozess um den sexuellen Missbrauch eines britischen Mädchens für schuldig.

Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren im Missbrauchsprozess gegen Marco Weiss ein. „Wir sehen keinen hinreichenden Tatverdacht.“ Ein Satz von Lüneburgs Oberstaatsanwalt Roland Kazimierski, der die Uelzener Familie Weiss in einer ersten Reaktion mit „tiefster Zufriedenheit“ erfüllt, „sein Ruf, seine Ehre ist nach deutschen Wertmaßstäben für uns rehabilitiert.“

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