Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Eurovision Song Contest

Lena gegen Lena: „Unser Song für Deutschland“ startet Montag


Lena tritt gegen sich selbst an: „Unser Song für Deutschland“ startet am Montagabend - die 19-Jährige wird unterschiedliche Titel aus ihrem zweiten Album „Good News“ vorstellen.
In „Unser Song für Deutschland“ (20.15 Uhr, PRO7, live) tritt Lena gegen sich selbst an.

In „Unser Song für Deutschland“ (20.15 Uhr, PRO7, live) tritt Lena gegen sich selbst an.

© dpa (Archiv)

Sie ist das nicht gewohnt, dass es Widerstände gibt. Die Dinge liefen bisher wie von selbst, plötzlich aber ist von „Lena-Overkill“ die Rede, von einem Pseudo-Vorentscheid, den PRO7 mal eben zur PR-Plattform umfunktioniert habe, von einer machtlosen ARD und einer Song-Contest-Siegerin, die „mittlerweile ihre Unbefangenheit verloren“ habe und „nur noch eine Rolle spiele“. So heißt es in einem internen Sitzungsprotokoll des ARD-Programmbeirats, verfasst nach Lena Meyer-Landruts Auftritt beim Deutschen Fernsehpreis im Oktober 2010, aus dem der „Spiegel“ zitiert.

Das ist natürlich unfair. Erstens ist es unredlich, die Unwuchten in der Kräfteverteilung zwischen ARD und PRO7 der Protagonistin anzukreiden. Und zweitens war Lena an diesem Abend Lena – nicht mehr und nicht weniger als sonst auch. Nur weil ein von der Lebenswirklichkeit der 19-Jährigen weit entferntes „Gremium voller Gremlins“ (Günther Jauch) per Ferndiagnose ein nöliges Urteil über eine noch immer relativ unerfahrene Grand-Prix-Siegerin fällt, muss man noch nicht von Lena-Dämmerung sprechen. ARD-Programmdirektor Volker Herres schloss sich der Kritik nicht an: „Ich bleibe Lenastheniker.“

Bisher war ohnehin alles graue Theorie. Erst am Montagabend wird sich zeigen, was da im stillen Kämmerlein entstanden ist. Sechs sehr unterschiedliche Titel aus ihrem zweiten Album „Good News“ trägt Lena in der ersten Ausgabe von „Unser Song für Deutschland“ (20.15 Uhr, PRO7, live) vor. Im Mittelpunkt solle nicht Lena stehen, sondern die Musik. Zwischen den Songs werden in Einspielfilmen die Komponisten vorgestellt, dazu gibt’s Einblicke in die Studioarbeit. Jedes Lied wird sie in einem anderen Outfit vortragen („Wenn ich immer nur das schwarze Kleid anhabe, schlafen die Leute ja ein.“) Die Zuschauer wählen drei Songs ins Finale, Fortsetzung folgt am 7. Februar, die Entscheidungsshow dann am 18. Februar in der ARD. Schluss mit der Theorie. Höchste Zeit, dass es richtig losgeht.

Imre Grimm

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige

Lenas Konkurrenz

Fotostrecke

Kulturnachrichten

Kritik an Griechenland

Grass will neues Gedicht nicht kommentieren

Grass' Gedicht „Europas Schande“ erschien in der Samstagausgabe der „Süddeutschen Zeitung“.

Kein Aufruhr nach der Veröffentlichung des neuen politischen Gedichts von Günter Grass. Der Autor will nichts zu seinem Werk sagen. Auch Politiker hüllen sich am Pfingstsamstag in Schweigen. mehr

KommentareKommentar/e





Top