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Laudatorin

Lena tritt bei Premiere des Deutschen Radiopreises auf


Lena Meyer-Landrut wird am 17. September bei der Vergabe des Deutschen Radiopreises in Hamburg dabei sein und als Laudatorin die „Beste Morgensendung“ vorstellen.
„Da hab’ ich erst mal einen Schreikrampf gekriegt!“: Lena weiß noch, wie es war, als sie sich das erste Mal im Radio gehört hat.

„Da hab’ ich erst mal einen Schreikrampf gekriegt!“: Lena weiß noch, wie es war, als sie sich das erste Mal im Radio gehört hat.

© dpa

Lena hat einen neuen Job. Nach Auftritten als Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin, Lieblings-TV-Studiogast von Stefan Raab, Synchronsprecherin für ein Schildkröten-Mädchen, PR-Expertin in eigener Sache und Kurzkonzertgeberin hat sie nun ihr berufliches Repertoire um die Rolle als Laudatorin erweitert: Die 19-Jährige wird am 17. September bei der Vergabe des Deutschen Radiopreises in Hamburg dabei sein. Eine Premiere für Lena – und für den öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunk, denn der Preis wird in dieser Form das erste Mal vergeben.

Zusammen mit Gratulanten wie Hans-Dietrich Genscher, Reiner Calmund, Stefan Aust und Maybritt Illner soll Lena bei der Vergabe des Deutschen Radiopreises eine kleine Lobrede halten. Der Preis wird in elf Kategorien verliehen, Lena wird die „Beste Morgensendung“ vorstellen. Zur Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte sie: „Preise sind etwas Gutes – und der Radiopreis ist eine Supersache.“ Die Auszeichnungen seien ein schon lange überfälliges Schulterklopfen für Radiomacher, sagt Lena – die gerade in einem Interview mit der Zeitschrift „Neon“ sagte, dass sie Radio vor allem im Bad und im Auto hört. Sie erinnert sich noch gut daran, als sie sich zum ersten Mal selbst mit ihrer Musik im Rundfunk gehört hat: „Da hab’ ich einen Schreikrampf gekriegt! Ich bin gerade mit einer Freundin zusammen Auto gefahren. Wir mussten rechts ran fahren.“

Lena wird bei der Preisverleihung auch singen, wie der bei der Veranstaltung federführende NDR am Mittwoch bekannt gab. Sie ist somit der zweite bestätigte musikalische Gast des Abends. Neben ihr wird Poppionier Phil Collins auftreten, der dem Medium jüngst eine Art Liebeserklärung gemacht hatte: „Ich liebe Radio, bin damit groß geworden. Als Kind habe ich zur Musik aus dem Radio Schlagzeug geübt.“

Die Verleihung des Radiopreises ist nicht nur wegen der musikalischen Gäste etwas Besonderes. Erstmalig haben sich die öffentlich-rechtlichen und privaten deutschen Radiosender zusammengetan, um besondere Leistungen ihres Mediums mit einer Auszeichnung zu würdigen. Der Preis wird dabei von den Hörfunkprogrammen der ARD, dem Deutschlandradio, den privaten Radiosendern und der Stadt Hamburg gestiftet. Das renommierte Adolf-Grimme-Institut hat als Jury die Preisträger ausgewählt.

Für NDR-Programmdirektor Joachim Knuth ist der neue Preis eine Gelegenheit, die Besten eines Jahres auszuzeichnen, um so Qualität zu fördern und die Gattung Radio zu stärken. Und Ina Tenz, ffn-Programmdirektorin, betont, dass beim Deutschen Radiopreis die gesamte Radiobranche an einem Strang zieht. „Mit dem Preis machen wir klar, was für eine wichtige Rolle das Radio im Alltag der Menschen spielt“, sagt Tenz. Solche Einschätzungen klingen schon fast wie kleine Laudationes. Vielleicht fließen sie ja in Lenas Lobrede ein.

Die Gala am 17. September im Hamburger Schuppen 52 wird von mehreren Radiosendern übertragen. Aber auch Fernsehnutzer können zuschauen. Denn das NDR Fernsehen zeigt die Preisverleihung in der Nacht zum 18. um 0 Uhr.

Jan Sedelies

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