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Nach dem Sieg

Lena will 2011 wieder bei Eurovision Song Contest auftreten


Typischer Raab-Scherz oder ernst gemeinte Kampfansage? Stefan Raab hat am Sonntag angekündigt, dass Lena ihren Grand-Prix-Titel beim Eurovision Song Contest im nächsten Jahr verteidigen soll. „Am Sonnabend hat das ja keiner so richtig ernst genommen“, sagte er am Sonntag vor dem Rathaus in Hannover beim Empfang für Lena.

In der Geschichte des Wettbewerbs wäre so etwas allerdings wohl einmalig. Lena meinte dazu: „Wenn alles klar geht, machen wir das.“

Bereits in der Nacht zuvor hatten beide davon gesprochen, 2011 beim Heim-Grand-Prix wieder antreten zu wollen - halb im Scherz, halb im Ernst. „Wir haben nach fast 30 Jahren die Europameisterschaft im Singen ins eigene Land geholt. Es ist nichts natürlicher, als wenn der Sieger den Titel im eigenen Land verteidigt. Was meinen Sie?“, fragte er in die Journalistenrunde in Oslo. Die schlagfertige Lena nahm den Ball dankend auf: „Ich bin dabei“, antwortete sie kurz und knapp. Doch das Kichern der beiden und die ungläubigen Reaktionen der umstehenden Delegationsmitglieder ließen Zweifel aufkommen, ob das wirklich ernst gemeint war.

Eines steht jedoch schon fest: Die ARD und ProSieben werden ihre Grand-Prix-Kooperation, die in diesem Jahr mit der Castingshow „Unser Star für Oslo“ begonnen hat, auf jeden Fall fortsetzen - mit Stefan Raab als Übervater.

dpa

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  • Lena 2011 Perry Schäfer – 02.06.10
    Als gern GEZ-Gebühren Zahlender und Freund der Öffentlich-Rechtlichen halte ich fest:

    Im Handstreich hat Stefan Raab nun dafür gesorgt, daß im kommenden Jahr also nicht mehr ein (quotenträchtiges wie mediendemokratisches) Publikumscasting den deutschen Vertreter für den nächsten Contest herausfiltert, sondern Siegesgöttin Lena von vornherein gesetzt sein wird, um ihren Titel zu verteidigen. Eigentlich ziemlich durchsichtig und unverschämt dieses Umsturzmanöver mit dem Ziel, dem Raab-System kommerziell ein ganzes Jahr bis zum nächsten europäischen Großereignis samt Protagonistin zu sichern. Und die Reaktion der NDR-Verantwortlichen? Statt rationaler Gegenwehr anderntags die Unterwerfung des zuständigen NDR-Intendanten Lutz Marmorfolgte, der damit die Potentiale dieser originären ARD-Veranstaltung wohl endgültig aus der Hand gab. Äußerst schwach und dazu wenig anständig gegenüber uns Gebührenzahlern.
    Ich halte also ebenfalls gar nix von der Cup-Verteidigung mit Lena . Auch ich will ein neues Gesicht beim Vorentscheid sehen!
    Und wie bitte sieht denn das aus, wenn das Fräuleinwunder beim ESC 2011 zunächst ihr diesjähriges Siegerlied vorträgt und drei Takte später ihren aktuellen Wettbewerbsbeitrag?!!
    Und wieviele Lena- Liedchen wollen wir uns bei der Vorauswahl geben lassen? Meine Bekannten und ich wollen im kommenden Jahr wieder einen spannenden Vorentscheid wie heuer- denn dieser und der Geschmack der Zuschauer/Jury haben letztlich dem Sieg in Oslo Vorschub geleistet. Lena hat sozusagen "nur" noch die deutsche Geschmacksoffensive abgeschlossen. Im Land warten aber noch mehr Lenas ...oder Olafs auf ihre Chance ...und die Eurovisions- Zuschauer auf ein neues Gesicht, eine neue Stimme aus Deutschland.
  • Raab will mit Lena 2011 wieder antreten kreatus77 – 30.05.10
    ch halte von der Cup-Verteidigung mit Lena gar nichts. Ich will ein neues Gesichte beim Vorentscheid sehen und keinen zweiten Aufguss mit Lena, der nur schal schmecken kann und ihr nur schadet. Lena kann dabei nur verlieren. Sie sollte den Sieg und den damit verbundenen Hype jetzt als Sprungbrett für eine internationale Karriere nutzen und sich nicht als Quotenbringer missbrauchen lassen, der in den folgenden Monaten der ARD die ach so relevante Zielgruppe zwischen 14 u. 49 Jahren zuschustern sowie Pro7 und Brainpool die schnellen Millionen in die Taschen spülen soll. Es sollen ja alle Geld verdienen, aber bitte mit vernüftigen Ideen und im Sinne Lenas.
    Ferner ist der ESC ein Song - Contest und kein - Schlag Deutschland-Lena in Berlin 2011 Kontest. Außerdem finde ich die ganze Idee ziemlich anmaßend und arrogant unseren europäischen Nachbarn gegenüber. Ich hätte doch keine Lust gehabt, Finnlands Lordi 2006 noch mal zu hören oder hätte mir an den Kopf gefasst, wenn Norwegen entschieden hätte, Alex Rybak wegen seines überragenden Ergebnisses 2009 in Oslo den Titel verteidigen zu lassen. Dies mag zum Fußball oder Boxen passen, aber nicht zum Song-Contest.
    Also Raab, den Rausch ausschlafen, noch mal nachdenken und hoffentlich als Schnapsidee verwerfen.
  • Kein kluger Schachtzug... sam – 30.05.10
    Ich bin auch der MEinung, dass einmal genug ist und sie nur abstürzen kann.

    Der Gewinn ist so einmalig für sie und sollte auch so in ihrer Erinnerung bleiben, finde ich.

    Ich glaube, dass ein 2ter Auftritt vieles kaputt machen würde.
  • Keine gute Idee! pinkyempelde – 30.05.10
    Wenn der Metzgermeister Raab solche Äußerungen von sich gibt, muss man fast immer davon ausgehen, dass er das auch ernst meint!
    Taktisch und psychologisch wäre es aber eher kein kluger Schachzug, weil davon auszugehen ist, dass die europäischen Nachbarn, egal wie gut das Lied und Lenas Performance sein würden, spontan sagen und denken: "Och nö, nicht schon wieder die Lena!" und das Mädel zwangsläufig auf den hinteren Plätzen landen würde.
  • Kluger Schachzug?! Sinuskurve86 – 30.05.10
    Lena sollte sich gut überlegen, ob sie ein weiteres Mal antritt. Sie ist bereits Siegerin und kann im nächsten Jahr eigentlich nur verlieren. Wenn es am schönsten ist, sollte man bekanntlich aufhören...

    Oder wie seht ihr das?
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