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Tauwetter

Es ist die Zeit der Pfützen in Hannover


Verstopfte Gullys, verdreckte Straßen – einen Tag nach Einsetzen des Tauwetters leidet die Stadt unter den Folgen des harten und langen Winters. Die Mitarbeiter der Stadtentwässerung sind derzeit rund um die Uhr im Einsatz, dem Tauwasser so viele Abflussmöglichkeiten wie möglich zu bieten.
Wenn der Schnee verschwindet, 
bleibt das Wasser: Auf Hannovers 
Straßen und Plätzen stehen derzeit 
riesige Pfützen. Die Stadt versucht, 
die Gullys von Eis, Splitt und Sand zu befreien, alle Kanalwagen sind rund 
um die Uhr im Einsatz.

Wenn der Schnee verschwindet, 
bleibt das Wasser: Auf Hannovers 
Straßen und Plätzen stehen derzeit 
riesige Pfützen. Die Stadt versucht, 
die Gullys von Eis, Splitt und Sand zu befreien, alle Kanalwagen sind rund 
um die Uhr im Einsatz.

© Michael Thomas

Das ist nicht immer eine leichte Aufgabe. „Der Splitt verstopft die Gullys, sodass wir mit allen vier Kanalwagen unterwegs sind“, sagt Helmut Lemke von der Stadtentwässerung. Während seine Kollegen normalerweise 400 Abflüsse am Tag reinigen, seien es derzeit durchschnittlich 150 mehr. „Unsere Telefon-Hotline wird momentan sehr häufig angerufen“, sagt Lemke. Zusätzliche Probleme bereiten die Reste des Silvestermülls, der jetzt, anderthalb Monate nach dem Jahreswechsel, unter den schwindenden Schneemassen zum Vorschein kommt. 30 Kubikmeter Böllerreste sind es für gewöhnlich allein in der Innenstadt – wegen des Dauerschnees im Januar und Februar liegt fast alles noch unberührt herum.

Der Abfallbetrieb bittet dringend darum, Splitt und Sand beim Fegen der Bürgersteige nicht in die Gossen zu schieben – von dort aus wird das Material in die Gullys getragen und verstopft diese immer aufs Neue. Etliche Tausend Tonnen sind es in diesem Winter gewesen, die Kehrmaschinen werden Tage brauchen, bis die alle Straßen im Stadtgebiet wieder gereinigt sind.

Großgerät räumt Messeschnee: Auf den Messeparkplätzen im Süden Hannovers sind jetzt drei Bagger, acht Radlader und drei Schneeräumer unterwegs. Gemeinsam schieben sie die verbliebenen Schneeberge so weit es geht zur Seite. „Wir nutzen das Tauwetter auch im Hinblick auf die bevorstehende CeBIT, denn für uns sind die Vorbereitungen für die Messe bereits in vollem Gang“, berichtet Unternehmenssprecher Hartwig von Saß. Keine zehn Tage sind es mehr bis zum Beginn der weltgrößten Computermesse, und die Besucher sollen nicht im Schneematsch aussteigen. Zudem müssten zumindest die Messeparkplätze Ost bereits gestern Abend wegen eines Konzertes der Sängerin Alla Pugacheva in der vollbesetzten TUI Arena geräumt sein.

Tobias Morchner und Conrad von Meding

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  • Wiederholung Doli – 22.02.10
    ... nur dadurch, dass ein Artikel 3 Tage später noch einmal erscheint, wird er auch nicht interessanter ... :)
    Dies ist wohl das Winter-Übergangs-Frühlings-Loch bei der HAZ? :)

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