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1,9 Millionen für defekte E-Zigarette

Schadenersatz für Raucherin 1,9 Millionen für defekte E-Zigarette

Weil ihr die elektrische Kippe um die Ohren flog, bekam eine US-Amerikanerin Schadensersatz in Millionenhöhe und ist inzwischen Nichtraucherin.

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E-Zigaretten werden immer beliebter, sind offenbar aber auch nicht ganz ungefährlich.

Quelle: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Corona/Kalifornien. Zahltag für eine Raucherin: Jennifer Ries bekam von den Geschworenen in Los Angeles 1,9 Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen. Der Grund: Ihre elektronische Zigarette hatte ihr Kleid in Brand gesteckt. Auf der Fahrt zum Flughafen in Los Angeles hatte sie die Batterie ihrer E-Zigarette ans Auto-Ladegerät angeschlossen. Plötzlich knallte es, und die Kunst-Kippe flog erst ihr um die Ohren und dann glühend auf den Schoss. Vor Schreck war ihrem Ehemann auch noch der Becher mit Kaffee aus der Hand gefallen.

Jennifer Ries erlitt Verbrennungen an Hüfte und Oberschenkel. Das Kleid war ruiniert. Nach mehrtägiger Verhandlung sprach ihr das Gericht die üppige Schmerzensgeldsumme zu. An den Hersteller gewandt, sagte der Richter: "Wenn Sie ein Produkt auf den Markt bringen, muss klargestellt sein, dass es sicher ist und richtig funktioniert." Jennifer Ries hat nach dem Vorfall die Konsequenzen gezogen und ganz mit dem Rauchen aufgehört.

sin

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