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14-Jährige von Regenschirm aufgespießt

Tödliches Unglück 14-Jährige von Regenschirm aufgespießt

Tödliches Unglück in NRW: Ein im Leichtsinn geschleuderter Regenschirm hat sich in die Brust einer 14-Jährigen gebohrt und das Mädchen tödlich verletzt. Das Unglück ereignete sich auf einem Schulhof in Delbrück bei Paderborn.

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Quelle: Martin Steiner

Ein 17-Jähriger hatte den bereits zerbrochenen Schirm am Dienstagabend geworfen, nach Zeugenaussagen aber nicht auf das Mädchen gezielt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch berichteten. Die Ermittler gehen von «einem folgenschweren Missgeschick und jugendlichem Leichtsinn» aus. «Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen können keine Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt gefunden werden», betonten sie. Die erste Annahme eines Unglücks habe sich durch die Vernehmungen und die Obduktion bestätigt. Mehrere Jugendliche hatten demnach übereinstimmend berichtet, der 17-Jährige habe den Holzgriff mit einem Teil der Schirmstange auf das Schuldach oder gegen das Gebäude werfen wollen. Der spitze Gegenstand traf jedoch die 14-Jährige, die vor einer Tür saß. Die Jugendlichen riefen den Rettungsdienst. Das Mädchen starb kurz darauf in einer Klinik.

dpa

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