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Panorama Schülerin lebendig verbrannt: 14 Jahre Haft
Nachrichten Panorama Schülerin lebendig verbrannt: 14 Jahre Haft
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10:06 19.02.2016
In einem Waldstück an der Bärenlauchstraße in Berlin wurde die hochschwangere Schülerin umgebracht. Kerzen, Blumen und Kreuze erinnerten an ihr Schicksal. Quelle: Paul Zinken
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Berlin

Es blieb nur knapp unter der nach dem Jugendstrafrecht möglichen Höchststrafe von 15 Jahren. Der Tod der zur Tatzeit 19-jährigen Maria P. hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Die im achten Monat schwangere Frau war am späten Abend des 22. Januar 2015 zusammengeschlagen und mit einem Brotmesser in den Bauch gestochen worden. Anschließend wurde sie nach Aussage von zwei Brandgutachtern in einem Waldstück im Berliner Südosten mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt.

Die Anklage geht davon aus, dass der Kindsvater Eren T. das Kind unbedingt verhindern wollte und hierfür den Tod seiner Ex-Freundin in Kauf nahm. Staatsanwalt Martin Glage hatte in seinem Plädoyer die Höchststrafe von 15 Jahren gefordert. Glage sah die Mordmerkmale der Heimtücke, der niedrigen Beweggründe, der Grausamkeit – und im Fall des mutmaßlichen Helfers Daniel M. – der Mordlust als erfüllt an.

Die Angeklagten hatten während des Prozesses geschwiegen, sich aber nach der Tat bei der Polizei gegenseitig beschuldigt, Maria P. angezündet zu haben. Die Verteidiger der Angeklagten hatten auf Freispruch plädiert. Sie betrachteten ihre Mandanten keinesfalls als überführt. Auch die Anklage musste einräumen, der langwierige Prozess habe lediglich Indizien zusammengetragen, dass der Mord von beiden Männern so geplant und in die Tat umgesetzt worden war.

afp

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