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Panorama 16 Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft
Nachrichten Panorama 16 Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft
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17:48 14.08.2016
Bei einem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft sind 16 Menschen verletzt worden. Quelle: dpa
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Kassel

Bei einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Flughafen Kassel-Calden sind am Sonntag 16 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen kamen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei in Kassel mitteilte. Wie es zu dem Feuer in der Erstaufnahmeeinrichtung kam, war zunächst unklar.

"Da es sich um ein völlig abgeschlossenes Gelände handelt, können wir einen fremdenfeindlichen Brandanschlag derzeit aber ausschließen", sagte ein Sprecher der Behörde. Über Stunden hinweg kämpften knapp 200 Feuerwehrleute gegen die Flammen an. "Es wurde umfangreich alarmiert", sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Kassel.

Aus dem Containerdorf stiegen dicke Rauchschwaden auf, die kilometerweit zu sehen waren. Auch am Nachmittag war das Feuer noch nicht gelöscht. Unterstützung erhielt die Feuerwehr unter anderem durch die Flughafenfeuerwehr des benachbarten Kassel Airport. "Die Feuerwehr war mit allem vor Ort, was sie zu bieten hat", sagte der Polizeisprecher. Zwischen 12 und 15 der mobilen Wohnblöcke gingen in Flammen auf. Das Feuer fraß sich innerhalb kurzer Zeit durch die dünnen Wände. Die Brandschützer machte den Brandherd rasch im Innern einer der brennenden Container aus. "Es hat eindeutig von innen nach außen gebrannt", sagte der Sprecher. Wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst völlig unklar.

Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Flüchtlinge eine Rauchvergiftung erlitten: Als das Feuer ausbrach, war gerade Mittagszeit, die meisten Bewohner des Containerdorfes waren zum Essen in der Kantine. In der Unterkunft leben laut Polizei insgesamt rund 800 Menschen. In dem Bereich, in dem das Feuer wütete, wohnen rund 120 Flüchtlinge. Sie können alle in der Aufnahmeeinrichtung bleiben. Die Unterkunft verfüge über genügend Leerstand, um alle Menschen aufnehmen zu können, sagte der Polizeisprecher.

dpa

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